Simmeringer Hauptstraße
Unternehmerin klagt über illegales Hausen

Gabriele Pivonka (re.) und ihre Angestellte Jacqueline Lenger vor dem Geschäft.
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  • Gabriele Pivonka (re.) und ihre Angestellte Jacqueline Lenger vor dem Geschäft.
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Gabriele Pivonka ist mit ihrem Geschäft für Frisörbedarf die einzige Mieterin in der Simmeringer Haupstraße 155. Seit geraumer Zeit jedoch ist sie mit Beschimpfungen und Bedrohungen illegal Hausender konfrontiert.

SIMMERING. An der Simmeringer Hauptstraße 155 befindet sich der Friseurbedarf von Gabriele Pivonka. Seit 27 Jahren läuft der Betrieb und alles funktionierte stets reibungslos. Doch das änderte sich vor etwa einem Jahr.

In der Immobilie ist Pivonka die einzige Mieterin, der Rest steht leer. Jedoch wurde von der Polizei festgestellt, dass die Wohnungstür, die sich neben der Eingangstür des Geschäfts befindet, aufgebrochen wurde. In der leerstehenden Wohnung waren die Kühlschränke befüllt, was darauf hinweist, dass dort illegal gehaust wird. "In der Hauordnung steht sogar geschrieben, dass es uns zusteht, die nebenstehende Eingangstür von 21 bis 6 Uhr in der Früh zu verschließen", erklärt die Betroffene.

Mehrmals wandte sich Pivonka an die Hausverwaltung der IMV Immobilien Management GmbH, mit dem Wunsch, ein neues Schloss an die Haustüre anzubringen. Diese Wünsche wurden mit Aussagen wie "Wenn es Ihnen hier zu gefährlich ist, müssen Sie ins Waldviertel ziehen" ignoriert.

Rechtsanwalt eingeschalten

Am 31. Juli kam es zum letzten von bisher drei Polizeieinsätzen. Da wurde die Angestellte Jaqueline Lenger von den illegalen Bewohnern beschimpft und bedroht. Während ihrer Mittagspause bei offenem Fenster, riss plötzlich eine Frau den Vorhang zur Seite und dazu auch die gesamte Vorhangstange. Frau Lenger erschrak und rief sofort die Polizei. "Die Leute urinieren in den Innenhof, klopfen an die Fenster und beschimpfen die Angestellten", so Pivonka. 

Nun gibt es allerdings ein Licht am Horizont: "Die Tür ist nun versperrt, das Ganze ist abgeschlossen und liegt in der Vergangenheit", sagt Thomas Withalm von der IMV. Pivonkas Mann, Peter, bestätigt dies zwar, allerdings mit einem Zusatz: "Wir mussten die Bezirksvorstehung und einen Rechtsanwalt einschalten. Das alles für ein Schloss. Auf den Kosten bleiben wir sitzen". Ob die Lösung auf Dauer ist, bleibt ebenfalls fraglich.

Gabriele Pivonka ist verzweifelt: "Unser Geschäft lief immer gut, wir haben viele Stammkunden, aber wenn das so weiter geht, bleiben uns auch die aus". Einen Dank spricht ihr Mann Bezirksvorsteher Paul Stadler (FPÖ) aus: "Er hat uns wirklich geholfen!"

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