Wien-Simmering: Bezirksvize Peter Kriz tritt zurück

Sieben Jahre wirkte Peter Kriz (SPÖ) im Amtshaus.
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SIMMERING. Vor 53 Jahren ist Peter Kriz Mitglied der SPÖ geworden. In der Folge war er auch bei Kreiskys Wahlkampf dabei, erinnert sich der Simmeringer. Das prägte ihn: "Für mich haben immer die Arbeit im Team und für die Menschen gezählt", so Kriz.

Der gelernte Kfz-Techniker arbeitete "44 Jahre und einen Monat" in der Hauptwerkstätte der Wiener Linien.

Highlight: 71er und 11er

Als Personalvertreter setzte er sich für seine Kollegen ein. Und das Wissen über die Öffis, das er in seinem Job und von seinen Kollegen bekam, das setzte er als Politiker in Simmering regelmäßig um.

So ist für ihn auch klar, welches Projekt das Highlight seiner Karriere war: Dass der 71er wieder bis nach Kaiserebersdorf geführt wird und eine zweite Straßenbahnlinie zum Leberberg fährt. Voraussichtlich im September 2019 ist es dann soweit, dass der 11er und der 71er bis zur Endstation Etrichstraße fahren. "Da ich das erreichen konnte, fällt mir ein Schritt zurück nicht schwer", so der Politiker.

Abschied und Schlüsselübergabe

Dass er diese Legislaturperiode nicht bis zum Ende arbeiten würde, war für Kriz schon nach der Wahl klar. Kurz nach seinem 70. Geburtstag tritt er nun in die zweite Reihe zurück und arbeitet als Bezirksrat noch bis Jahresende.

Die Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger Thomas Steinhart erfolgte gleich nach der Wahl: Bei der Bezirksvertretungssitzung am 13. Juni trat Kriz offiziell zurück. Im Anschluss wurde Thomas Steinhart gewählt. Von den 58 Bezirksräten gaben 31 ihre Stimme für den Neuen ab.

Urlaube und Gartenarbeit mit Heidi

Danach will er sich zusammen mit seiner Frau Heidi mehr um seinen Garten kümmern. "Gemeinsam werden wir so manche Urlaubsreise nachholen", verspricht er, dass nun seine Gattin mehr Aufmerksamkeit bekomme als bisher. Ihr spricht er auch einen großen Dank aus, denn "ohne ihre Unterstützung hätte ich nie meine politische Arbeit so ausführen können."

Aber ganz wird die Politik Peter Kriz sicher nicht loslassen. So weiß er schon jetzt, dass er weiterhin politisch tätig sein wird – und den öffentlichen Verkehr wird er nicht aus den Augen lassen.

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