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Klimawandel dominiert Stadt-Umland-Konferenz im Wiener Rathaus
Auf die Autofahrer kommen weitere Schikanen zu

Labg. Alexander Pawkowicz und Bezirksrat Alfred Krenek bei der SUM - Konferenz
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  • Labg. Alexander Pawkowicz und Bezirksrat Alfred Krenek bei der SUM - Konferenz
  • Foto: Alfred Krenek
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Die Stadt-Umland-Konferenz Wien/Niederösterreich, kurz SUM, die von der Wiener Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) und vom niederösterreichischen LAbg. Bürgermeister Martin Schuster (ÖVP) durchgeführt wurde, hat eines gezeigt: Auf die Autofahrer kommen mit der Argumentation des Klimawandels weitere Schikanen zu.

Videos wurden gezeigt, wie sich der Klimawandel im Jahre 2050 auf Menschen und Umwelt auswirken wird. Vizebürgermeisterin Birgit Hebein machte unmissverständlich klar, dass sie den öffentlichen Raum zurückgewinnen möchte, und zwar für coole Zonen, Bäume, für öffentliche Verkehrsmittel, Radfahrer und Fußgänger.

Vizebürgermeisterin Hebein hob die Gemeinsamkeiten der beiden Bundesländer Wien und Niederösterreich hervor: Die Mobilität und den Klimaschutz, „die uns auch einen“. Ihre Einschränkung: Kleine Landgemeinden in NÖ könne man mit stark verbauten und bevölkerungsreichen Wiener Bezirken nicht vergleichen.

Weiters wurde der Ansturm auf die diesmalige SUM-Konferenz hervorgehoben. Es gab 318 Anmeldungen. Ein starkes Plus gegenüber vorheriger SUM Veranstaltungen, so mussten erstmals Anmeldungen abgelehnt werden.

Menschen und Tiere leiden unter der Hitze am meisten

Es gab mehrere Vorträge von Experten zum Thema „Klimawandel“. Diese deckten alle Bereiche ab. Die Medizinische Universität Wien, Zentrum für Public Health hatten den Titel „Hitze ist kein Spaß“ gewählt. So hörten die Zuhörer, dass ältere Menschen und Tiere sehr unter der Hitze leiden. Es würde fast nur noch Tropennächte geben, womit die nächtliche Abkühlung ausbleiben werde. Arbeiten im Freien werde zum Dauerproblem.

Mitarbeiten und Ideen einbringen

Experten des NÖ-Zivilschutzverbandes, des Roten Kreuz Österreichs, der Stadt Wien, des Landes Niederösterreich, des Klima- und Energiefonds und des Umweltbundesamts kamen zu Wort.
Die zahlreichen Teilnehmer aus Politik (auch aus Bezirk und kleinen Gemeinden), Wirtschaft und Landwirtschaft bekamen in Dialogständen und Informationsmärkten Expertisen und Praxisbeispiele präsentiert. Jeder konnte in Gruppen mitarbeiten und Ideen einbringen sowie Fragen stellen.

Keine Autos verdammen oder gar verbieten

Fazit der SUM-Veranstaltung: Auf uns alle kommen sehr große Herausforderungen zu, der sich auch die FPÖ stellt. „Allerdings“, so der Bezirksverkehrsvorsitzende Simmerings, Bezirksrat Alfred Krenek, der an der Konferenz teilnahm, „werden wir die Mobilität mit dem Auto nicht verdammen oder gar verbieten. Man hat immer eine Möglichkeit, aktiv an Klimaschutzmaßnahmen teilzunehmen. Ich bin mir sicher, jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Ich bin seit 2016 bei jeder SUM-Konferenz dabei gewesen und erwarte mit Spannung die nächste Veranstaltung“.

Alfred Krenek (FPÖ)
Vorsitzender der Verkehrskommission
Simmering

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