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Die Betriebsratswahlen bei den Wiener Linien wurden im März und April geschlagen!

Wahlen sind Geschlagen
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Die Betriebsräteallianz (BdF) hat bei den Betriebsratswahlen im März 2018 insgesamt 11 Mandate erreicht und ist seitdem in allen vier Körperschaften der Wiener Linien vertreten.

Die Mandatsaufteilung sieht wie folgt aus:

Im Bereich Betrieb Fahrdienst
BDF: 6 Mandate von 21 möglichen
FSG: 13 Mandate
AMF: 1 Mandat
FCG: 1 Mandat.

In der Verwaltung
BDF: 3 Mandate von 14 von möglichen
FSG: 11 Mandate

Bereich Infrastruktur
BDF: 1 Mandat 14 von möglichen
FSG: 13 Mandate

Fahrzeugtechnik
BDF: 1 Mandat von 16 möglichen
FSG: 15 Mandate

Besonders hervorzuheben sind hier die Kollegen aus dem Bereich der Verwaltung, denn sie haben bei ihrem erstmaligen Antreten vom Stand weg 3 Mandate erreicht.
Leider wurde das angepeilte Ziel der BdF nicht erreicht. Sie fand sich auf der Liste des Wahlvorschlages auf Platz 5, worunter ihre Popularisierung leidete.
Weiters fanden sich wieder viele kleine Listen auf dem Wahlzettel, die somit als Wahlhelfer für die FSG fungierten. Mit ihrem Antreten sind wieder viele Stimmen als Überhang verloren gegangen.

Zwei Kleinlisten sind mit je einem Mandat in den Betriebsrat Fahrdienst eingezogen und zeigten auch schon bei der konstituierenden Betriebsratssitzung wo ihre Reise hingeht, denn sie haben gleich bei allen gefassten Beschlüssen artig ihr Händchen gemeinsam mit der FSG gehoben. Egal ob es jetzt um die Besetzung aller Führungsposten für die FSG ging oder um das ArbVG, (Arbeitsverfassungsgesetz) sie hoben brav im Einklang mit den Roten die Pfote. Großes Thema dabei ist immer die Übertragung der Kompetenzen der §§96, 96a, und 97 (Abschluss von Betriebsvereinbarungen), 101 (Versetzungen), 104 (Mitwirkungen bei Beförderungen), 104a (Mitwirkung einvernehmlicher Auflösungen), 105 (Anfechtungen von Kündigungen), 106 (Anfechtungen von Entlassungen) an den ZBR (Zentralbetriebsrat) und um Beschlussfassung.

Hier stimmte die BdF naturgemäß dagegen und wollte die Kompetenzen im „Betrieb Fahrdienst“ belassen. Bei den Kleinlisten kann nur Ratlos- und Ahnungslosigkeit geherrscht haben oder sie haben nicht wirklich nachgedacht und wollten sich einfach nicht mit lästigen Kündigungen herumschlagen. Die Interessen ihrer Wähler jedoch, haben sie gleich nach ein paar Minuten verraten.

Am 16.04.2018 wurde der Zentralbetriebsrat von den Betriebsräten aller vier Körperschaften gewählt. Das Ergebnis lautet: die FSG ist mit 13 Mandaten und die BdF mit 3 Mandaten im ZBR vertreten. Die Kleinstlisten befinden sich demnach nicht im ZBR.

Da nun die Wahlen geschlagen sind und es ein Endergebnis gibt, wird die BdF ihr Bestes für die Kollegen geben und drauf achten, dass es für alle eine bessere Zukunft gibt. Wir werden auch, wie bei der letzten Periode, gerne an Betriebsvereinbarungen und Einspruchsmöglichkeiten bei Kündigungen mitarbeiten, denn die Kollegen verdienen die beste Vertretung und keine Selbstprofilierungen auf Kosten des Wohles der Kollegen.

So wird sich die BdF einer Zusammenarbeit mit der FSG, wenn es Gemeinsamkeiten gibt, nicht entziehen. Es kamen auch in der letzten Periode einige gemeinsame Betriebsvereinbarungen zum Wohle der Kollegenschaft zustande und wir hoffen daher, dass diese Art der Zusammenarbeit auch in der neuen Periode bestehen bleibt und die Arbeitnehmer auf jeden Fall die Gewinner sind.


Alfred Krenek
Mitglied des Betriebsrates Fahrdienst

Wo: Wiener Linien, Erdbergstrau00dfe 202, 1030 Wien auf Karte anzeigen
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Eure Betriebsräte des Fortschritts

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