Die Kapazitäten des öffentlichen Verkehrs vor der Erschöpfung ?!

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Die Auslastung von Bus, S-Bahn, Straßenbahn, U-Bahn ist zwar mehr als "GUT", sie gelangt jedoch schön langsam an ihre Grenzen. Bei Straßenbahnlinien mit sehr hoher Fahrgastfrequenz und daraus resultierenden Verspätungen, wie z. B. bei der Linie 6 im Bereich Leberberg (Simmering), kommt auch eine hohe Ausfallsquote durch Materialüberbeanspruchung zu tragen. Es werden deutlich mehr Fahrzeuge benötigt.

Für eine dringend notwendige Verlängerung der U3 bis zum Leberberg und den Neubau einer Entlastungslinie U5 fehlt jedoch, wie immer, dass liebe Geld. Dabei stößt gerade jetzt der Fall, „Hype Alpe Adria“ mit ihren Milliarden Verlusten, sehr bitter auf. Eine U5, die gerade mit EUR 2 Milliarden angepriesen wird und eine Straßenbahn 13, die mit gerademal EUR 120 Millionen ins Budget fallen würde - all das hört sich zu den Verlusten der Hype Alpe Adria sowie Bankenrettung und Griechenlandhilfe, sehr mickrig an. Kurz gesagt: was man in letzter Zeit an Geldsummen verschludert hat, ist eine Frechheit.

Straßenbahnen sind wieder im Kommen und billig in der Errichtung. Auf eigenen Gleiskörper oder auch auf Trassen geführt, sind sie vom Individualverkehr zum einen nicht beeinträchtigt und zum anderen können sie eben auch eine beträchtliche Anzahl von Fahrgästen pünktlich von A nach B befördern. Man muss nur endlich den Mut zu Neuem haben und einiges ausprobieren.
So wird auch die Kapazität der S-Bahnen total vergessen und vernachlässigt. Bei S-Bahnen ist eine sehr hohe Intervallverdichtungsspanne vorhanden. Wien täte gut daran, einen Blick nach Berlin zu wagen. Denn da gibt es ein S-Bahnsystem rund um Berlin. Da erschließt und entlastet die S1 und S2 die Stadt und erreicht alle U-Bahnlinien sowie unzählige Straßenbahnen und Busse. Für eine weitere Entlastung könnte bei uns in Wien ebenfalls eine Innovation aus Berlin sorgen.

So könnte man Straßenbahnlinien mit sehr hohem Fahrgastaufkommen mit Doppelgarnituren, wie sie ja auch die Wiener Lokalbahnen führen, ausstatten.
Es wäre doch mit einer eigens dafür angefertigten Spezialkupplung auch in Wien möglich, so ein Projekt durchzuführen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Es gibt keinen höheren personellen Aufwand und man könnte doppelt so viele Fahrgäste befördern. Die meisten Stationen sind sowieso schon Doppelhaltestellen und Einzelhaltestellen könnten einfach verlängert werden.

Das wirklich einzige, das dieser Stadt fehlt, ist der politische Wille der Mehrheitspartei, die Ideen und Vorschläge Andersdenkender einfach verhindert.

Alfred Krenek

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