Ein Wahlmenü für Arbeitnehmer/Innen?

Ohne Worte!
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Diese Woche bekommen alle Bediensteten der Gemeinde Wien einen Brief vom Vorsitzenden der noch stimmenstärksten Fraktion in der GdG-KMSfB.
Der Inhalt? Ein sogenanntes „Wahlmenü 2013“!
Neben anderen populistischen Menüpunkten, findet man ein Dessert in grüner Farbe geschrieben, mit dem Namen "Belämmertes a la MaHü"! Ein Menüpunkt, den sich die Genossen selbst zuzuschreiben haben. Denn alleine konnte die Frau Verkehrsstadträtin die Sache im Landtag nicht beschließen, da haben die schläfrigen Koalitionspartner in der Stadtregierung schon die Hand gehoben und brav mit beschlossen.

Trotz massiver Proteste der Opposition findet bis heute keine Änderung des (linken) Kurses der Stadtregierungskoalition statt. Aber nicht nur das sture Vorgehen stößt der Bevölkerung sauer auf. Auch die Tatsache, dass mit Rot-Grüner Mehrheit ein Antrag auf eine Volksbefragung zu diesem Thema im Landtag abgeschmettert wurde, findet wohl kaum Zustimmung unter der Wiener Bevölkerung.
Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Chaosregierung in Wien, dem ganzen Land die Augen öffnet und auf die Gefahren einer Rot-Grünen Koalition auf Bundesebene hinweist. Denn von (Sozial)Demokratie scheinen beide keine Ahnung zu haben.
Interessant auch, dass ausgerechnet die Mehrheitsfraktion auf 70.000 gestrichene Arbeitsplätze und gekürzte Leistungen in ihrem Menüplan 2013 als Hauptspeise hinweisen. Typische Masche, aufgewärmte populistische Themen die mehr als zehn Jahre alt sind herzunehmen, nur um von aktuellen eigenen Schandtaten abzulenken.
Denn wer hat die zahlreichen unsozialen Verschlechterungen der letzten zehn Jahre beschlossen? Die Genossen mit der schweigsamen Rückendeckung der FSG in Form von Stillhalten der Gewerkschaft!

Ein Beispiel dieser Kooperation Regierung-Gewerkschaft ist die Ausgliederung der gesamten Stadtwerke in eine Holding. Damit wurden die Betriebe ab sofort privatrechtlich geführt, aber der Eigentümer blieb der Gleiche – die Stadt Wien, zumindest solange der Landtag nichts anderes beschließt. Unter vorgehaltener Hand wird über den Verkauf des Wiener „Tafelsilbers“ (Holding) aber bereits gemunkelt. Kein Wunder, in Anbetracht der leeren Stadtkassa durch Jahrzehnte lange rote Misswirtschaft. Dass mit dieser Ausgliederung natürlich auch das Dienstrecht für neue Beschäftigte nicht mehr galt, war wohl eine nette und sicher ganz “unbeabsichtigte“ Nebenerscheinung der „sozialen“ Stadtregierung!
Von Seiten der FSG in der GdG-KMSfB ist aber auch bei dem Verkauf der Holding sicher nichts zu erwarten, denn deren Vorsitzender wird auch da brav mit schwimmen, sitzt er doch selber im Wiener Landtag und bekanntlich „beißt man nicht die Hand, die einen füttert“.

Das beste Beispiel hat er ja jetzt selber geliefert mit der verkappten Parteiwerbung im Namen der FSG per Post. Fragt sich nur von wem die Adressliste stammt, mit welcher alle Gemeindebediensteten angeschrieben wurden?
Andere Fraktionen müssen sich verpflichten die Adressen der Mitglieder der GdG-KMSfB nicht für politische Zwecke zu missbrauchen. Genauso der permanente Hinweis, dass keinerlei Parteiwerbung auf den Dienststellen erlaubt sei. Also ganz demokratisch und fair - frei nach dem Motto – „Alle Menschen sind gleich, nur manche sind gleicher“ - vor allem wenn SIE, tiefrot leuchten.
Eine wirklich aktuelle Menükarte 2013 wäre wohl eher:
als Vorspeise: Bawag auf Verzetnitsch mit Penthaus-Gupf

die Hauptspeise: Salzburger Steuergeldveruntreuung serviert auf
Burgstallerisch mit Nockerln in Tränenform

das Dessert: 500 Millionen verspielte Schätze auf Linzerisch

Ein Menü mit programmierter Magenverstimmung und schalen Geschmack!!

Alfred Krenek
Bezirksrat der FPÖ - Simmering und Freiheitlicher Arbeitnehmer

Ohne Worte!
Einfach nur sozialistisch ....

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