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Florian-Hedorfer Strasse 21
Schreiben an die Islamische Föderation in Wien vom 06.03.2018

Nachdem die Betreiber der Moschee und Schule in der Florian-Hedorferstrasse den Ausdruck Transparenz nicht zu kennen scheinen, stellte ich eine ganze Reihe von Fragen an Sie. Wie gewohnt wurden nur die einfachen und genehmen Fragen beantwortet. Vertrauen erlangt man so sicher nicht!

Nachdem diese latente Art der Intransparenz Respektlosigkeit gegenüber uns allen darstellt, veröffentliche ich nun die Fragen, sowie die teilweisen und die Nicht-Antworten. Ich recherchiere jedenfalls weiter!

Schreiben an Viyana İslam Federasyonu, Rauchfangkehrergasse 36/10, 1150 Vienna - Austria

Sehr geehrte Herren,
Ich beziehe mich auf das Gebäude Florian-Hedorfer-Straße 21, in 1110 Wien. Jeder hat in Österreich das Recht auf freie Ausübung seiner Religion. Dazu gehören auch die Errichtung religiöser Einrichtungen und das Abhalten von Veranstaltungen.

Art und Ausmaß wie man diese nach außen kommuniziert, nämlich an alle, die davon betroffen sind und nicht nur an diejenigen, die man damit ansprechen will, definieren ob man sich nur einfach durchsetzen und für sich bleiben will oder ob man versucht Teil der österreichischen Gesellschaft zu sein. Man kann transparent und offen die umgebende Bevölkerung informieren oder einfach ein Gebäude errichten, ohne die dort wohnenden Menschen darüber aufzuklären. Letzteres führt zu Mutmaßungen, Ängsten und zunehmender Verärgerung, zu Misstrauen und Ablehnung.

Die Beschwerden häufen sich gerade in den letzten Wochen, wo es mehrfach für die Öffentlichkeit unvermutete Grillveranstaltungen im Hof des Gebäudes gab, mit massiver Rauch- und Lärmentwicklung.

Religion und ihre Ausübung sollte etwas Verbindendes und Respektvolles sein und nicht des einen Freud‘ und des anderen Leid`. Jedenfalls keine Abschottung gegenüber allen anderen.

Mir geht es darum, zu erreichen, dass der Bezirksvertretung seitens der IFW alle wesentlichen Informationen zur Verfügung gestellt, die intransparenten Absichten mit diesem Gebäude beendet werden und aktiv versucht wird, in Zukunft in einer für allen verträglichen Weise der Ausübung ihrer Religion nachzugehen!

Nutzung des Gebäudes Florian-Hedorfer-Strasse 21 – EZ 3120, KG. Simmering

  • Wem gehört die Liegenschaft und das darauf errichtete Gebäude?

Antwort: Die Liegenschaft gehört der Immobiliengemeinschaft der  Muslime in Österreich, kurz IGMÖ genannt.

  • Stimmt es dass eine Moschee betrieben werden soll?
    Antwort: Ein kleiner Teil des Gebäudes ist zum Betrieb einer Moschee vorgesehen. (Anmerkung: was heißt das exakt in % der Fläche? Bzw. für wie viele Personen?) Dies ist im Einklang mit dem gültigen Islamgesetz auch eine der Voraussetzungen der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich für eine konfessionelle Schule. In diesen Räumlichkeiten sind religiöse und seelsorgerische Aktivitäten geplant. So ist etwa ein Gebetsraum eingerichtet, wo das tägliche Gebet einschließlich der Freitags -und Feiertagsgebete verrichtet und seelsorgerische Themen behandelt werden können.
  • Ist dies die hauptsächliche Nutzung? Wenn ja welche Nebennutzung wird es geben?

Antwort offen

  • Wer betreibt dieses Projekt tatsächlich? Und vertritt dieses gegenüber der Kultusgemeinde?

Anmerkung: die IFW! Diese ist nicht im Vereinsregister zu finden, 
Keine konkrete Antwort. Somit Antwort offen.

  • gab es Vorwürfe gegen die Muslimische Arbeiter Union, die Islamische Föderation Eyüp Sultan bzw. eine ihrer Moscheen bzw. eventuelle Rechtsvorgänger oder -nachfolger wegen unerlaubter Auslandsfinanzierung oder wurde ein oder mehrere deren Imame des Landes verwiesen?

Antwort offen

  • Warum erfolgten sämtliche Ansuchen und die Korrespondenz bis vor kurzem unter „Muslimische Arbeiter Union“ und nun unter „Islamische Föderation Eyüp Sultan“?

Antwort offen

  • Wurde die „Muslimische Arbeiter Union“ aufgrund des §31 (3) Islamgesetz aufgelöst?

Antwort offen

  • Was ist unter gewöhnlichem Moscheebetrieb zu verstehen?

Antwort offen

  • Von wem werden die Imame bezahlt?

Antwort offen

  • Wie wird eine (verbotene) Auslandsfinanzierung ausgeschlossen und überprüft?

Antwort: Die IFW finanziert sich ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Antwort unvollständig (auf die Auslandsfinanzierung (Bargeldspenden von "Touristen"  wird nicht eingegangen).

  • Welche Lehrinhalte werden vermittelt? Und in welcher Sprache? Auf Basis welcher Gesetze werden diese vermittelt?

 Die IFW, als Kultusgemeinde, vertretet die Lehre der IGGÖ, die beim
Kultusamt hinterlegt ist.
Die Überprüfung der Lehrinhalte erfolgt durch die islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, (IGGÖ).
Die genutzte Sprache ist je nach Zielpublikum unterschiedlich und
wird nach Bedarf auch zweisprachig gestaltet.

Wie wird das dokumentiert?

  • Welche Anträge gab es seitens des Betreibers hinsichtlich schulrechtlicher Genehmigungen?

Am gegenständlichen Ort besteht die Intention, eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht zu errichten, welche aus einer Volksschule und einer Neuen-Mittel-Schule bestehen soll. Dies bedeutet, dass der Lehrplan und die Aufsicht ganz dem Stadtschulrat obliegen werden.

Mittlerweile hat die Volksschule eröffnet

  • Wer ist der Träger der Schule? Wer ist schulrechtlicher Ansprechpartner? Wer wird pädagogischer Leiter sein?

 Antwort offen

  • Wie werden radikalislamische Einflüsse (gem. Islamgesetz) verhindert?

 Antwort offen

  • In welcher Verbindung steht die Islamische Föderation Eyüp Sultan zu(r):

 o Muslimischen Arbeiter Union bzw. der ihr übergeordneten Diyanet Işleri Başkanlığı

Antwort offen

o ATIB (Avusturya Turkiye İslam Birliği)
Antwort offen

o Milli-Görüs (deutsch: Nationale Sicht)
 
Antwort offen

 o Türkische Föderation (österreichischer Ableger der MHP)  Antwort offen

 o UIKZ, Union (Verband) Islamischer Kulturzentren

Antwort offen

 o IGGIÖ (Österreichische Islamische Glaubensgemeinschaft)
 Antwort offen

 o Diyanet İşleri Başkanlığı
 Hat diese Einfluss auf Lehrplan, Veranstaltungen und den zukünftigen
 Imam?
 Antwort offen

  • Wurde die Muslimische Arbeiter Union, die Islamische Föderation bzw. eine ihrer Moscheen im Forschungsbericht "Rolle der Moschee im Integrations-prozess" des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) erwähnt?

 Antwort offen

  • Wenn ja was ergaben die Untersuchungen derselben?

 Antwort offen

Recherche im Vereinsregister:

Islamische Föderation Wien
Es liegen über den gesuchten Verein keine Daten für eine Vereinsregisterauskunft vor.

Laut Verfassungsschutz ist die IFW Teil der Milli-Görüs Bewegung (i.e. der deutschen Milli-Görüs-Zentrale IGMG (Islamische Gemeinschaft Milli Görüs)

Antragsteller des Bauvorhabens: Islamische Föderation Eyüp Sultan
ZVR-Zahl 964363996 , Sitz Wien, Zustellanschrift 1110 Wien, Grillgasse 33/1/3 , Land Österreich, Entstehungsdatum 21.10.1989

Islamische Föderation (IF)
Die Islamische Föderation gilt als Osterreich--‐Sektion der türkischen Milli--‐Gorus--‐Bewegung und betreibt rund 60 Vereine in Österreich. Die Islamische Föderation in Österreich wurde 1987 gegründet, um die Bedürfnisse der türkisch--‐muslimischen Gastarbeiter vor allem in religiöser und sozialer Hinsicht zu bedienen.

Milli Görüs ist in Österreich kein eingetragener Verein, sondern ein Bündnis von Vereinen, welche überwiegend Moscheen, aber auch Kindergärten und ein Wiener Gymnasium betreiben.

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