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Straßenbahnlinie 6 Umkehrschleife
Straßenbahnlinie 6 - uns fehlt noch das Problem für diese Lösung

Jeder der das Gebiet um die Geiselbergstrasse kennt, weiß drei Dinge: erstens ist die Geiselbergstrasse eine der wichtigsten Verbindungen Simmerings mit dem 10. Bezirk, zweitens wohnen und arbeiten dort tausende Menschen, drittens das „Gasslwerk“ um die Geiereckstrasse, Gänsbachergasse-Karl Gunsam Gasse ist zwar verwinkelt und nur mit hohem Aufwand für die Straßenbahn umzubauen, bietet aber derzeit viele Parkplätze. Ab Sommer 2019 werden jedoch viele davon nicht mehr vorhanden sein!

Was bedeutet diese Zwangsmaßnahme nun für den Bezirk? Für die Errichtung, also zumindest 6 Monate, werden in dieser Gegend ganze Straßenzüge gesperrt. Das heißt weder Anrainer, noch die Beschäftigten der vielen Betriebe, noch deren Lieferverkehr können dort ungehindert zufahren. Die kleinen Geschäfte und die Gastronomie in dieser Gegend werden erhebliche Umsatzeinbrüche erleiden, wenn nicht zusperren müssen. Was die Gemeinde Wien hier in Kauf nimmt, um ein eigenartiges „Prestigeprojekt“ umzusetzen ist fahrlässig und ausgesprochen ignorant. Von der Ahnungslosigkeit dieser Planungen spreche ich nicht einmal.

Widerstand aus dem Bezirk

Neben den Millionen Euro die diese Umkehrschleife kosten wird, nur weil der SPÖ-Bezirksvorsteher Marcus Franz diese nicht in "seinem" 10. Bezirk wollte und den erheblichen Verkehrsbehinderungen, zeigt die Wiener SPÖ wieder einmal wie gleichgültig ihr die Simmeringer Bevölkerung in Wahrheit ist. Über den Namen der neuen Straßenbahnlinie 11 durfte noch großsprecherisch abgestimmt werden, über Linienführung und Endstelle des 6er's jedoch wird niemand mehr befragt. SPÖ-Logik eben. Denn dazu sind die Simmeringer der Stadtregierung offenbar zu dumm!

Was allerdings dem Faß den Boden ausschlägt ist, dass trotz eines ablehnenden Mehrheitsbeschlusses in der Simmeringer Bezirksvertretungssitzung vom 6.März 2019 (nur die SPÖ und eine anwesende Dame der Neos waren dafür), Stadträtin Sima auch noch öffentlich erklärt, das wäre ihr egal! Das ist die Verhöhnung der Bezirkspolitik! Das hätte sie sich mit Sicherheit niemals bei einem ihrer Genossen Bezirksvorsteher getraut! Der hätte ihr seine Meinung im SPÖ-Parteivorstand wohl so richtig gegeigt!

Es kann also nur weiter Widerstand gegen diesen Unsinn geben. Das kann sich kein Bezirk so einfach gefallen lassen. Und es wird lautstarken Protest geben. Ich kann nur alle Simmeringer auffordern gegen diese Politik des Drüberfahrens aufzustehen. Die SPÖ erzählt uns nämlich immer wieder von Respekt, den sie aber in Wahrheit selbst niemandem gewährt!

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