Was 2019 in Simmering geplant ist

Im Gespräch über die Zukunft Simmerings: Bezirksvorsteher Paul Stadler und bz-Redakteur Karl Pufler.
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  • Foto: Fred Schuller
  • hochgeladen von Karl Pufler

Von der 11er-Bim bis zum Wasserspielplatz: Bezirksvorsteher Paul Stadler erzählt im bz-Interview, was er für heuer plant.

SIMMERING. Was steht heuer auf dem Programm für Simmering?
PAUL STADLER:
Bei den Öffis steht einiges an. So wird der 69A nur mehr mit Gelenkbussen unterwegs sein, was eine große Erleichterung ist.

Bekommt Simmering eine neue Bim?
Es wurde zugesagt, dass mit Mitte des Jahres die Straßenbahnlinie 11 bis nach Kaiserebersdorf fahren soll. Auch der 71er soll dann bis zur Schleife Etrichstraße geführt werden. Die Linie 6 endet in Favoriten.

Sind Sie wehmütig, dass der 6er Simmering verlässt?
Nein, mir ist der Name der Straßenbahn egal. Wichtig ist mir nur, dass zwei Straßenbahnen bis nach Kaiserebersdorf fahren. Aber das kann nur ein erster Schritt sein.

Was fehlt dann noch?
Mir fehlt ein kompletter Strukturplan. Vor allem bei den Öffis scheint es so, dass immer nur anlassbezogen reagiert und nichts wirklich langfristig geplant wird.

An was denken Sie dabei?
Es sollte etwa die S7 ausgebaut werden. Die ist teilweise schon an der Kapazitätsgrenze. Also muss sie öfters fahren, damit auch die Simmeringer einsteigen und sie nutzen können und nicht vor vollen Waggons stehen. Dafür werde ich mich heuer stark machen. Aber auch eine Verlängerung der U3 sollte man jetzt schon andenken und planen. Jetzt könnte man die Strecke noch oberirdisch führen, was günstiger wäre.

Wie sieht es mit Wohnbauten aus – etwa auf der Geiselbergstraße?
Beim ehemaligen Schmidt-&-Söhne-Bau wurde mir versichert, dass weitergebaut wird. Allerdings soll die Fassade erhalten werden. Auch in der Csokorgasse werden Wohnungen errichtet. Simmering ist ein beliebter Wohnbezirk.

Da braucht es auch Schulen.
Ja, und in der Bürgerspitalwiese startet der Bau für eine große Schule. Das ist genau der richtige Ort, da am Gasometer-Vorfeld viele neue Wohnungen von jungen Menschen bezogen wurden. Auch in die bestehenden Schulen investieren wir heuer rund 4,6 Millionen Euro. Mit dabei sind die Pantucekgasse, Rzehakgasse und der Wilhelm-Kreß-Platz.

Wie sieht es mit den Parks aus?
Heuer ist der Wasserspielplatz am Leberberg an der Reihe. Die Sanierung soll noch 2019 fertiggestellt werden und kostet rund 200.000 Euro.

Stehen bei den Straßenbauten größere Projekte an?
Die Geiselbergstraße und die Unterführung sind bereits fertiggestellt. Damit sind die größten Brocken geschafft. Heuer steht vor allem der Umbau des Kreuzungsbereichs Dreherstraße zur Alberner Straße an.

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