0:2-Auswärtsniederlage des FC Stadlau bei Ostbahn

Ostbahn-Goalie Kraft vor Christian Schragner
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Wo: Ostbahn XI, Am Kanal, 1110 Wien auf Karte anzeigen

Das von einigen Zeitungen zum Schlager der Runde erklärte Auswärtsspiel bei Ostbahn XI hielt einzig vom Tempo und der Intensität dem Anspruch "Spitzenspiel" stand. Spielerisch war beiderseitig wenig zu sehen, noch weniger leider von Stadlauer Seite. Eine leichte optische Überlegenheit ist nämlich nichts wert, wenn daraus eine einzige (!) wirklich torgefährliche Situation entsteht - und die in Minute 92 bei Christian Schragners scharfer Hereingabe, wo er fast einen Ostbahner so gut angeschossen hätte, dass es fast ein Eigentor geworden wäre.

Davor gab's Stückwerk, weil vor dem unermüdlich rackernden Schragner und bei Pascal Veleks Versuchen, die Spitzen ins Spiel zu bringen, einfach zu wenig passierte. Bei einigen weiten Versuchen war Ostbahns Tormannhüne Kraft mehr als souverän (2. Minute gegen Schragner, 24. gegen Velek), Kornaj wurde in Minute 17 bei einer guten Hereingabe von Schragner am Fünfer abgeblockt - aber unter die Rubrik "echte Chancen" konnte man das nicht zählen. Da schon eher Benjamin Neckams toller Fußreflex gegen Ostbahns Goalgetter Chiorean in Minute 38, als er den Rückstand verhinderte, der dann in Minute 40 eher "zufällig" passierte, denn Chioreans Querschläger aus gut 13 Metern "schlich" via Innenstange ins Netz - 0:1.

Es konnte eigentlich in Hälfte zwei nur besser werden, wurde aber trotz baldigem Offensiv-Doppeltausch leider nicht. Im Gegenteil: aus null Torchancen nach der Pause machte Ostbahn - auch dank gütiger Mithilfe des burgenländischen Referees Salzer das 0:2. Denn bei Szuppers Zusammenprall nach gewonnenem Kopfballduell mit dem Ostbahner Hiba ein Foul gegen Stadlau zu konstruiren war ein starkes Stück, da Szupper klar vom Ostbahner unterlaufen wurde.

Den verhängten Freistoß verwertete Chiorean - wieder via Innenstange - fast genaun ins Kreuzeck. Quasi ein Keulenschlag ins Genick eines verzweifelt, aber auch mit untauglichen Mitteln, gegen's K.O. kämpfenden Boxers. Nun, wahrscheinlich hätten wir an diesem Tag noch lange weiter spielen können ohne echt torgefährlich zu werden.

Fazit: hoffentlich wird der Fluch des ersten Gegentores bald gebrochen, denn fünfmal ging unsere Kampfmannschaft nach einem 0:1-Rückstand in dieser Saison als Verlierer vom Platz.

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