20.07.2016, 15:00 Uhr

Sport bei kranker Lunge

Sanfte Ausdauersportarten lindern typische Symptome einer geschädigten Lunge. (Foto: DDRockstar - Fotolia.com)

Sport ist ein wichtiger Therapiebaustein bei Lungenerkrankungen. Eine Lungenfunktionsmessung hilft bei der Wahl des richtigen Bewegungsausmaßes und bildet die Basis für den Trainingseinstieg.

Neben Müdigkeit sind eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine eingeschränkte Atmung die häufigsten Beschwerden bei einer "Raucherlunge" (COPD) sowie bei Asthma. Bewegung in einem niedrigen Intensitätsbereich stabilisiert den Krankheitsverlauf und wirkt einer Verschlechterung entgegen. Die sportliche Aktivität kräftigt die Atemmuskeln und fördert die Muskelkraft trotz eingeschränkter Sauerstoffversorgung.

Worauf muss man achten?

Bei Lungenerkrankungen ist es ganz besonders wichtig, das Tempo und die Intensität der Bewegung an die momentane Funktionsfähigkeit der Lunge anzupassen. Hohe Belastungen sollten dabei vermieden werden. Gut geeignet sind Sportarten wie Wandern, Nordic Walking, Yoga und Golf. Nicht empfehlenswert sind Höhensportarten und Tauchsport. Bei Infekten, Hitze und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit sollten Asthmatiker und COPD-Patienten auf das Training ganz verzichten.

Welche Sportarten bei COPD und Asthma empfehlenswert sind lesen Sie auf gesund.at

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