04.12.2017, 10:25 Uhr

Die Burg in der FloHe 21 ist fertig!

Wien: Florian-Hedorfer Strasse |

Am Ende einer endlosen Geschichte steht.... eine Burg?

Nach einigen Hoppalas bei der Errichtung und einer großzügigen Auslegung der Bauordnung ist nun die Moschee in der Florian Hedorferstrasse 21, 1110 Wien fertig.  Äußerlich an eine zu nüchtern geratene Wehrkirche erinnernd, scheint das Gebäude geradezu auf Kuppel und Minarett zu warten.

Eine (nicht erlaubte) 2m hohe  "Plastikmauer" schottet Gebäude und Vorplatz vor der Öffentlichkeit ab. Geradezu bildhaft für die von Beginn an undurchsichtigen Absichten mit diesem Gebäude.

Was ist nun wirklich der Zweck dieses Gebäudes, wozu wird es genutzt werden? Werden nun endlich unsere Gesetze eingehalten oder wieder versucht auf undurchsichtige Weise die eigenen Ziele zu erreichen? Einen Antrag auf Errichtung einer Privatschule gibt es bereits!

Die Betreiber, Islamische Föderation Eyüp Sultan, ZVR-Zahl 964363996, Sitz Wien, Zustellanschrift 1110 Wien, Grillgasse 33/1/3 bleiben vage mit ihren Aussagen:

„Es ist nicht beabsichtigt einen Imam-Hatip-Lehrgang mit türkischer Sprache am Standort zu eröffnen“. Ist damit gemeint „nur nicht mit“ (Anm. „in türkischer Sprache“) oder grundsätzlich nicht? (Anm.: Imam Hatip Lehrgänge werden von der türkischen Regierung über die Diyanet geplant, gesteuert und direkt oder indirekt finanziert. Diyanet İşleri Başkanlığı ist das Amt für religiöse Angelegenheiten der Türkei). „Die konkrete Entscheidung, was am Standort nun letztendlich kommt, hängt auch ganz eng mit der Nachfrage der Community zusammen und wird aktuell evaluiert.“

Hier wird sehr anschaulich der Eindruck vermittelt, dass für die Islamische Föderation unsere Gesetze unverbindliche Anregungen sind und die Meinung der Bevölkerung vollkommen gleichgültig ist!

Allerdings steht auch eines fest: Genehmigt kann letztendlich nur ein klar umrissenes, eindeutiges Projekt mit eindeutigem Zweck und keine Möglichkeiten oder Absichten werden. Die bauliche Abnahme des Gebäudes und die notwendigen Genehmigungen wie gewerberechtliche, schulrechtliche, feuerpolizeiliche, technische .... usw. können auch nur dann stattfinden. Der tatsächliche Zweck wie religiöse Einrichtung, Wohnung, Hort, Büro, Kindergarten, private oder öffentliche Schule oder Erwachsenenbildungseinrichtung sind unabdingliche Grundlagen jeder Genehmigung.
Aufgrund der wechselvollen und dürftig kommunizierten Absichten hinsichtlich der zukünftigen Nutzung wird die Bezirkspolitik jedenfalls die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Eine nicht dem widmungsgemäßen Zweck entsprechende Nutzung wird in diesem Fall umgehend zu entsprechenden Maßnahmen der Behörden führen.

Eines ist wohl gewiss: das Gebäude und seine (uns noch unbekannte) Nutzung werden jedenfalls den Vorgaben der "Diyanet İşleri Başkanlığı" entsprechen, also den Interessen des türkischen Staates!
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