11.06.2018, 21:44 Uhr

In Wien - Simmering entstehen derzeit sehr viele Wohneinheiten!

Der Vorsitzende des Bauausschusses Bezirksrat Gerald Eisenbarth (FPÖ)
Wien: Simmering | Derzeit geben sich die Bauträger die Klinke in die Hand. Es wird Projekt um Projekt eingereicht. Der Wohnungsbau schreitet zügig voran. Bauprojekte, die in den Simmeringer Bauausschuss kommen, werden von Simmerings Bezirksräten sorgfältig geprüft und diskutiert. Es wird versucht auf jedes Detail einzugehen. In der ersten Jahreshälfte 2018 konnte der Bauausschuss sehr oft in die Detailplanung einwirken. Da wir über einen sehr engagierten Vorsitzenden, Bezirksrat Gerald Eisenbarth (FPÖ), im Bauausschuss verfügen, konnten einige große Projekte zum Wohle der Simmeringer effizient nachverhandelt werden.

Großprojekt Leberstraße # Brehmstraße (Siemensgründe)

Dabei sei das Großprojekt Leberstraße # Brehmstraße erwähnt, bei dem durch die konstruktiven Nachverhandlungen die PKW-Stellplätze von ursprünglich 50% auf 75% (16 Stellplätze mehr) angehoben werden konnten und somit ein großer Erfolg des Bezirkes verbucht werden konnte.

Wohnbau in der Kimmerlgasse 33 – pro 100m² eine Stellfläche lt. Bauordnung

Dort, wo derzeit die Parkplatznot sehr groß erscheint und dem Bezirk wenig Möglichkeiten bereitstehen, wird jetzt ein neues Wohngebäude errichtet, in der Kimmerlgasse 33, vis à vis der Autobusgarage der Firma Dr. Richard. Als dieser Bauplan den Mitgliedern des Bauausschusses vorlag, wussten wir schon, dass dies große Probleme und viele Beschwerden bedeuten wird. Alle Fraktionen wussten sofort, dort brauchen wir mehr Stellplätze. Im Grunde ging es bei dem Plan nur um geringfügige Abweichungen gemäß §69 der Bauordnung für Wien welche seitens des Bauausschusses genehmigt wurden. Der Vorsitzende des Bauausschusses Bezirksrat Gerald Eisenbarth (FPÖ) hat sofort bekundet, Nachverhandlungen mit dem Bauträger aufzunehmen. Ziel der Verhandlungen war die Schaffung von weiteren Stellflächen für ein bestimmtes Gebiet ohne geeigneten Parkmöglichkeiten zu schaffen. Der Vorsitzende konnte sich mit dem Bauträger rasch einigen. Der Bauträger „Heimat Österreich“ errichtet nun auf freiwilliger Basis 39 Stellplätze für 39 Wohneinheiten. Laut Bauordnung wären 28 PKW Stellplätze vorgesehen gewesen. Die notwendige Einreichung bei der Behörde erfolgt noch vor Baubeginn.

Bauprojekt auch in der Lorystraße 99 -103 und Am Kanal 111

Auch in der Lorystraße 99-103 und Am Kanal 111 werden 49 neue Wohnungen im Eigentum gebaut. Der Bauträger MS-BAU stellte der Bezirksvertretung das Projekt vorab einmal vor. Der Bauträger war von Beginn an kompromissbereit und ging auf die Wünsche des Bezirkes ein. So konnte ich aus Sicht des Verkehrsvorsitzenden unseren Wunsch, die Garageneinfahrt gleich am Beginn der Lorystraße 99 zu bauen, umsetzen. Damit wird die Lorystraße um ungefähr 10 Meter verlängert, die Poller um diese versetzt. Es wird ein größeres Gebäude, statt der ursprünglich zwei kleineren geplanten Gebäude, errichtet. So entsteht mehr Abstand zu den danebenstehenden Einfamilienhäusern und somit für sie mehr Sonnenlicht. Es wird zu einigen Abänderungen im Rahmen des § 69 der Bauordnung für Wien kommen, somit wird das Projekt im Bauausschuss behandelt. Betreffend der Stellplatzverpflichtung gemäß dem Wiener Garagengesetz zeigte sich der Bauträger gesprächsbereit. Baubeginn ist für 2019 vorgesehen.

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei den vielen Bauträgern für ihre Kooperation und Verhandlungsbereitschaft im Namen der Bezirksvertretung bedanken und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit


BR Alfred Krenek (FPÖ)
Vorsitzender der Verkehrskommission und Mitglied des Bauausschusses
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