Giraffe Gina begleitet Kinder durchs Jahr

Kekse backen ist eines der Aktivitäten beim Kooperationsversuch
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Dass die Kindertagesstätte „Villa Villekulla“ der Kindernest gem. GmbH immer für ein interessantes Projekt gut ist, bewies die Gruppe bereits mit „Begegnungen“. Da man sich am Gelände des Krankenhauses Spittal befindet, wurden den Kindern mit Begegnungen mit Krankenhauspersonal und Patienten Ängste genommen. „Mittlerweile ist dies kein Projekt mehr, sondern wir haben es als Fixpunkt in unserer täglichen Arbeit mit den Kindern aufgenommen“, weiß Daniela Eder-Stöflin, die neue Leiterin der Kindertagesstätte.

Giraffe Gina

Nun wurde mit „Giraffentraum“ ein neues Projekt entwickelt, das das Selbstbewusstsein von Kindern stärken und ihre Kommunikationsfähigkeiten sowie das soziale Miteinander fördern soll. Die Giraffe Gina wird die Kinder das ganze Jahr begleiten und sie auf verschiedene Themenschwerpunkte vorbereiten. Dazu gehört, Konflikte in einem anderen Licht wahrzunehmen.
„Kinder sollen erkennen, dass Konflikte die Möglichkeit beinhalten, sich auf die Gefühle und Motive des Gegenübers einzulassen, anstatt ihr eigenes Verhalten pauschal als ,richtig‘ und das des anderen als ,falsch‘ zu beurteilen“, erklärt Eder-Stöflin. Perspektivenübernahme und Mitgefühl bilden somit die Basis des Miteinanders.

Arbeit mit Eltern

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Eltern und Erziehern. „Hier geht es nicht um das Belehren der Kinder, sondern, dass wir ihnen vorleben, wie wir miteinander in Kontakt treten möchten“, so die Leiterin.
Im Zuge des Projekts hat die Kindertagesstätte einen Kooperationsversuch mit dem IntegrationsZentrum Seebach gestartet. Das Team der Villa Villekulla will durch diese Begegnungen einen respektvollen Kontakt ermöglichen. Angedacht sind gemeinsame Aktivitäten wie Kekse backen, eine Jause richten oder singen. „Die Kinder werden auf das Treffen mit Beeinträchtigten, aus medizinischer Perspektive sowie aus der Perspektive der Bedürfniswelt vorbereitet. Außerdem werden ihnen Ängste gegenüber der ,Andersartigkeit‘ genommen“, sagt Eder-Stöflin.

Zur Sache:
Haupt-Ziele des Projekts
- Bedürfnisse äußern lernen
- Grundbedürfnisse, vor allem das Bedürfnis nach sich angenommen und wertgeschätzt zu fühlen, erkennen und darauf gewaltfrei reagieren lernen
- Gefühle ausdrücken, erkennen und gewaltfrei reagieren lernen
- „Eigenheiten“ von Menschen kennenlernen und akzeptieren lernen
- Förderung der sozialen Kompetenz
- Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit fördern und stärken
- Empathie- Fähigkeit unterstützen und wecken
- Sich als wichtiger Teil des Ganzen (der Gruppe) sehen

Autor:

Christian Egger aus Spittal

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