Kultstätte Danielsberg

Auf dem Danielsberg wurden Hinweise auf steinzeitliche, bronzezeitliche, keltische und römische Besiedelung gefunden. Kelten und Römer errichteten mehrere Kultstätten, wahrscheinlich an einer Wasserquelle am Gipfelbereich, die 1908 zu einem Teich ausgebaggert wurde, wobei zahlreiche Spuren vernichtet wurden.
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  • Auf dem Danielsberg wurden Hinweise auf steinzeitliche, bronzezeitliche, keltische und römische Besiedelung gefunden. Kelten und Römer errichteten mehrere Kultstätten, wahrscheinlich an einer Wasserquelle am Gipfelbereich, die 1908 zu einem Teich ausgebaggert wurde, wobei zahlreiche Spuren vernichtet wurden.
  • hochgeladen von Christa Posch

Der absolute Höhepunkt meines Besuches in Kärnten war ein Ausflug ins Mölltal  zur ältesten Kultstätte Kärntens.
Der Danielsberg ist ein Heiliger Berg mit Tradition durch 6.000 Jahre. Eine Marmorplatte aus ca. 175 n.Chr. zeugt von Überresten des Herkulestempels wo um  um 1127 n.Chr die erste Kirche errichtet wurde. Die Kirche ist eine der ältesten noch erhaltenen romanischen Kirchen Oberkärntens mit größtenteils ursprünglicher Bausubstanz. Eine Wallfahrt findet noch heute am Sonntag nach dem 23. April ("Georgitag") statt.
Nachdem die Eisenbahn durch die Hohen Tauern gebaut worden war, blieb der Ingenieur Hofrat Ferdinant Kaltenegger von Riedhorst im Mölltal. Zunächst gab er der Ruine Unterfalkenstein ihr heutiges Aussehen, dann kaufte er den Gipfelbereich des Danielsberges und errichtete den Herkuleshof als Jagdhaus, das kurze Zeit später zu einem Gasthof und Hotel wurde, das bis heute besteht. Bereits vor 1908 gab es an der Wasserquelle ein Moorbad.
Wegen seiner landschaftlichen Einzigartigkeit wurde der gesamte Bergkegel zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
Hier oben befindet man sich an einem magischen, spirituellen und idyllischen  Kraftplatz mit herrlicher Aussicht. Weil der Herkuleshof an diesem Tag geschlossen hatte war die Ruhe noch deutlicher spürbar.

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