Drogen: Mädchen holen deutlich auf

Beim Vortrag im Schloss Porcia erfährt man alles über Gewalt und Drogen bei Jugendlichen - und das kostenlos
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SPITTAL. Gewalt in der Schule und in der Freizeit, Drogen, brutale Filme und Fernsehdarstellungen – Kinder und Jugendliche sind im Alltag zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Diese können ihr Wohlbefinden und ihre Entwicklung beeinträchtigen. Interessantes zu diesem Thema erfährt man beim ersten Mini Med Studium des neuen Jahres in Spittal.
Primarius Wolfgang Wladika referiert dabei leicht verständlich über die Gewalt- und Drogenprävention und beantwortet Fragen zum Thema – und das alles kostenlos. „Der Cannabiskonsum hat in den letzten Jahren leicht zugenommen. Was auffällt ist, dass die Intensivkonsumenten jünger werden und die Mädchen deutlich aufholen“, sagt Wladika. Er arbeitet in der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters des Klinikum Klagenfurt.

Mobbing

„Ein großer Teil der Jugend, der leichte Substanzen wie THC oder Alkohol einnimmt, verändert sein Konsumverhalten zum Positiven, wenn er eine stabile Partnerschaft eingeht oder in den Berufsalltag einsteigt.“, weiß der Experte. Beim Thema Gewalt (psychisch und physisch) sei in den letzten Jahren kaum eine Änderung festzustellen.
Das Mobbing in der Schule ist aber immer wieder ein Thema. „Hier ist eine Frühprävention im Kindergarten und in der Volksschule wichtig. Letztendlich ist aber der Umgang in der Familie entscheidend, ob ein Kind zur Gewaltbereitschaft neigt oder nicht“, so Wladika. Er hat hierbei einen entscheidenden Tipp parat: „Reden, reden, reden.“
Eltern müssten Dinge wahrnehmen und ansprechen, und das möglichst ohne Schuldzuweisung. Wladika: „Es sollen außerdem sinnvolle Grenzen gesetzt und gewaltfreie Lösungsstrategien erarbeitet werden. Wenn das nicht gelingt, bedarf es einer professionellen Unterstützung.“

Zur Sache:
Termin: Montag, 20. Jänner im Ahnensaal des Schloss Porcia. Einlass: 18 Uhr. Beginn 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Nach dem Vortrag können persönliche Fragen und Anliegen in der Diskussionsrunde mit dem Mini Med Experten besprochen werden.

Das Mini Med Studium ist eine kostenlose Reihe von Gesundheitsveranstaltungen. Nähere Infos unter www.minimed.at.

Beim Vortrag im Schloss Porcia erfährt man alles über Gewalt und Drogen bei Jugendlichen - und das kostenlos
Der Cannabiskonsum bei Jugendlichen hat in den letzten Jahren laut Wolfgang Wladika leicht zugenommen
Autor:

Christian Egger aus Spittal

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