Räuchern
Eine vielfältige und ganzheitliche Kraft für alle Lebensbereiche

Das Wissen Annemarie Herzogs ums Räuchern wird bei Brunner Naturprodukte in Spittal geschätzt.
8Bilder
  • Das Wissen Annemarie Herzogs ums Räuchern wird bei Brunner Naturprodukte in Spittal geschätzt.
  • Foto: Gfrerer
  • hochgeladen von Pia Gfrerer

SPITTAL (pgfr). Räuchern – nicht das Haltbar-Machen ist gemeint – hat eine lange Geschichte. Die "dunklere" Zeit und die bevorstehenden Rauhnächte zum Jahresende öffnen den Sinn zum Räuchern. Annemarie Herzog aus Klagenfurt ist mit den hochgehaltenen Räuchertraditionen ihrer Großmutter aufgewachsen und befasst sich eben seit der Kindheit mit der ältesten und unkompliziertesten Form des Räucherns. Beim alljährlichen Vortrag von ihr bei "Brunner Naturprodukte" in der Schillerstraße in Spittal gab sie ihr Wissen über Herkunft, Herstellung, Anwendungen und Auswirkungen wieder einmal weiter.

Mehr Wissen bringt mehr

„Einen Zugang zum Räuchern haben viele, genaues Wissen jedoch fehlt den meisten“, weiß die Expertin. In viele Vorträge eben, in zahlreiche Publikationen und in eine große Menge an benötigten Produkten zur Räucherei hat sie ihr Wissen gepackt. Die Fülle an Anwendungen ist groß. Primär geht es einmal um die Beseitigung des Energiemülls beim Räuchern. “Grundsätzlich gibt es keinen reinen Raum“, sagt Herzog. „Alte wie neue Häuser sind voller Belastungen. Strahlungen, Wasseradern, sogenannte Energievampire und abgehaltene Streitereien beispielsweise hinterlassen Schmutz, der möglichst zeitnah beseitigt werden sollte“, rät Herzog. Räuchern ist also putzen!

Tipp der Expertin: Während des Räucherns über die Rauchmelder einen Einweghandschuh darüberstülpen.

Räuchern mit Gefühl

Intuition und Hausverstand ist gefragt. Die Kräuter sind die Helfer. Sie werden für gewisse Zwecke zusammengemischt. Die Utensilien sollten einfach sein. Ein mit Löchern versehenes Ton- oder Specksteingefäß mit Sand gefüllt, worauf die Räucherkohle gesetzt wird und an der Kante mit einem Feuerzeug so lange befeuert wird, bis die ersten Funken darauf zu sehen sind. Die Kräuter, so viel wie zwischen zwei Fingern passen, auf die Kohle geben. Richtig, wenn es raucht. Hört es auf, werden Kräuter nachgelegt.

Ob mit dem Räuchergefäß durch den Raum gegangen oder das Gefäß stehen gelassen wird, spielt wenig Rolle. So wird Raum für Raum gereinigt. Ebenso wie die Reihenfolge spielt auch die Tageszeit keine Rolle. Nach zwanzig Minuten „Einwirkzeit“ wird zwanzig Minuten gut gelüftet. Neben den je nach Thema gut sortierten Kräutermischungen können auch Blüten, Blätter oder Harze verwendet werden. Je nach Intensität der Verschmutzung richtet sich die Häufigkeit des Vorganges. Eine gewisse Regelmäßigkeit sollte jedoch eingehalten werden. "Auch der Mensch wird mit gereinigt", sagt Herzog. 

Tipp der Expertin: In der Mäßigkeit liegt die Anbindung an die Natur. Bei einem Zuviel kann es zu Verätzungen der Luftröhre kommen. Auf besondere Sorgfalt ist bei „Drachenblut“ zu achten.

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen