MiNaPa
25 Jahre Millstätter Narrenparlament

Auf Entdeckungstour: Kathrin Görtschacher, Klaus Zlanabitnig und Manni Maier
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Gleich vier Garden zur Premierensitzung im ausverkauften Kulturhaus aufgeboten

MILLSTATT. In Höchstform präsentierte sich das Mi(llstätter) Na(rren) Pa(rlament) in seinem 25. Jubiläum. Im ausverkauften Kulturhaus verstand es die Narrengilde mit ihrem vom Bürgermeister zum MiNaPa-Präsidenten aufgestiegen Sepp Pleikner sowie dem Prinzenpaar Corinna Palle und Michael Dabernig, das Publikum in nicht weniger als viereinhalb Stunden zu einer pointenreichen Rundreise zu Geschehnissen rund um den Millstätter Sees zu nehmen.

Gleich vier Garden bot das MiNaPa von Gardeministerin Sabine Brandner auf: die neue Minigarde, die Prinzen- und Ladygarde sowie das Männerballett. Ihr gekonntes Debüt gaben Deborah Schumann (unter anderem als Montserrat Caballé), Ewald Brandner (alias Freddy Mercury) und Marion Schulz ('s Muatele). Der eigentliche Obernarr und Verfasser der meisten Texte, Regierminister Manni Maier, überzeugte einmal mehr in mehreren Rollen (Doktor, Thomas Gottschalk, Totengräber).

Drehorte für Erotikfilm gesucht

Zu den unzähligen Neuigkeiten zählten die Vorbereitungen für einen Erotikfilm:  Tourismuschefin Milli Stätter (Sabine Brandner) zeigte der deutschen Produzentin (Deborah Schumann) die möglichen Drehorte. Auf die Frage, ob die rumpelige Schotterstraße der Gemeinde gehöre, hieß es lapidar: "Nein, die Gemeinde hat keinen Schotter!" In der Doktornummer amüsierten sich der Halbgott in Weiß (Manni Maier) und Schwester Beate (Kathrin Görtschacher) beim Blick in die Unterhose des Patienten (Außenminister Klaus Zlanabitnig) über die "süße kleine Zuckerrübe", die aber auch manchmals zum "Zuckerrohr" mutiere.

Im Gespräch beim Schwarzbaden im Seebodener Klauberpark zwischen Werner Robin, Harald Stonig und Klaus Sommeregger erfuhr das Publikum, dass der "Postwirt" den Trend "Slow Food" schon lange praktiziere, müsse man doch auf ein Schnitzel eine Stunde warten. Und der Millstätter Sprungturm könne erst eröffnet werden, wenn ein Lift eingebaut ist: "Heute muss alles behindertengerecht erbaut werden!"

Idealkandidat ohne Wissen

In der "Wetten, schass..."-Parodie verwies Thomas Gottschalk darauf, dass die Millstätter Feuerwehr seine Villa vor dem Brand in Kalifornien nicht retten konnte, weil es an Flüssigkeit gefehlt habe - nämlich an zu wenig Bier. Im Kasperltheater warf Petzibär Zlanabitnig in seiner Paraderolle seiner Lehrerin vor, ihn einst im Geographieunterricht sexuell belästigt zu haben: Es ging um die vier Flüsse "Rhein Inn Main Po!" Als das Krokodil Dagobert (Harald Stonig) den Bürgermeister um einen Posten bat, obwohl er weder was könne noch was gelernt habe, hieß es, er sei der ideale Kandidat, denn: "Da brauchen wir Dich nicht umschulen!" Kathrin Görtschacher baute aus Flaschen eine Krippe: Stroh Rum stellte das Jesuskind da, das "im Stroh rumliegt". Und die Hochzeitsreise vom bauchredenden Bauer Horst und Huhn Erna (beide Christian "Fisch" Lax) führt an den Nordpol, weil dort die Hochzeitsnacht sechs Monate dauert.

Geehrt wurde zur elfjährigen Zugehörigkeit zur Garde Angelika Pleikner, zum Ehrenmitglied ernannt Mitbegründer Heinz Göckler. Weitere Ehrungen erfuhren,ebenfall von der Bürgergarde Hubert Franz und Gattin Brigitte sowie Peter und Lisbeth Gasser.

Wilde Lurnis gaben sich die Ehre

Zu den Premierenbesuchern gehörte die Präsidentin der befreundeten Faschingsgesellschaft Gumpoltskirchen, Ilse Sieber, mit ihrem Mann Johann, dem Vizepräsidenten, Alexander Thoma, Geschäftsführer der Millstätter Bäderbetriebe, mit Partnerin Marianne Schneider, die Spittaler Gemeinderätin Christine Gabriel mit Sohn Christopher, der Millstätter Gemeinderat Anton Pertl und Ex-Gemeinderätin Johanna Hössl, Kiwanis-Past-Präsidentin Ingrid Trupp mit Tochter Iris und deren Partner Heinz Pflüge aus Unteramlach, Margit Egger-Peitler, Spittal, die Hoteliers Erich und Maria Nikolasch sowie eine zehnköfige Abordnung der Wilden Lurnis mit Vizekanzler Christian Pengg an der Spitze, die heuer eine Pause einlegen und 2020 ihr 40-Jahr-Jubiläum groß feiern.

Weitere Vorstellungen folgen am Freitag und Samstag, 8. und 9. Feber, jeweils um 19 Uhr im Kulturhaus

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