"Kleinformate ganz groß" in der Galerie im Lindenhof

Ina Maria Lerchbaumer, Lisa Kunit, Maria Baumgartner, Petra Weißenböck, Katja Praschak, Thomas Laubenberger-Pletzer, Ulrich Plieschnig (v.li.)
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  • Ina Maria Lerchbaumer, Lisa Kunit, Maria Baumgartner, Petra Weißenböck, Katja Praschak, Thomas Laubenberger-Pletzer, Ulrich Plieschnig (v.li.)
  • hochgeladen von Michael Thun

MILLSTATT. "Kleinformate ganz groß" heißt die jüngste Ausstellung, die in der Galerie im Lindenhof zu sehen ist. Es stellen aus die Keramikerin Maria Baumgartner und die vier Maler Lisa Kunit, Thomas Laubenberger-Pletzer, Ulrich Plieschnig und Katja Praschak. Lindenhof-Investorin Ina Maria Lerchbaumer sagte in der übervollen Galerie zu den Vernissage-Besuchern, die zum Teil mit einem Stehplatz vor der Tür Vorlieb nehmen mussten, zur Eröffnung, dass die Größe eines Werkes nicht wichtig sei, lehre uns das wohl berühmteste Gemälde der Welt. Leonardo da Vincis Mona Lisa, nur 77 mal 53 Zentimeter groß, strahle eine besondere Faszination aus und locke jährlich 8,5 Millionen Besucher in den Louvre. "Ich eröffne also unsere neue Ausstellung mit einem Zitat des deutschen Schrifstellers Jean Paul: 'Wie dem Geiste nichts zu groß, so ist der Güte nichts zu klein.'"

Alle fünf Künstler präsent

Galeristin Petra Weißenböck fand zu jedem der anwesenden Künstler ein paar charakteristische Worte.  So hieß es zu den Keramiken von Maria Baumgartner, sie bewegten sich "in einer Grazone, bei ihr werden die Grenzen zwischen Gefäß und Skulptur fließend". Zu Lisa Kunits merkte die Galeristin an, "bei ihr findet sich immer wieder die Symbiose von Abstraktion und Gegenständlichkeit". Thomas Laubenberger-Pletzer wiederum sei ein Minimalist: "Er hinterfragt Sehgewohnheiten und gewohnte Strukturen graphische reduziert auf wenige Linien. Grundform seiner Schriftentwicklung ist das Quadrat."
 
Zu Ulrich Plieschnig merkte Petra Weißenböck ab: "Auf wenige Farben reduziert, bestehen seine Bilder aus Farbschüttungen und Einnspuren mit zahlreichen berlagerungen." Der Künstler selbst ergänzte, sein Aufenthalt in New York habe die Farbreduzierung bewirkt. Schließlich zitiert die Galeristin das pädagosche Anliegen Katja Praschaks: "Malen formt und bildet. Es hilft der Persönlichkeit zu reifen und das Selbst aufzubauen."

Zahlreiche Vernissage-Besucher

Der Eröffnung wohnten die Künstler Luzie Pinkas und Gerold Sternig, Johanna Tschabitscher und Reinhard Schell sowie Egon Straszer, Galerist Petrus Dürmoser mit Astrid Uggowitzer, Pfarrer Slawomir Czulak, Wirt Michael Berndl, Christine Glinzner-Mosier ("Lavendel pur"), der frühere Direktor der Volksschule Döbriach, Peter Unterkofler mit Gattin Christine, Bankerin Elisabeth Faller sowie Ernst und Maria Polsterer-Kattus von der gleichnamigen, seit 1887 bestehenden Sektkellerei bei. Für frische Getränke sorgte Tausendsasssa Lukas Oberzaucher.

Die ganz großen Kleinformate sind noch bis zum 16. September zu sehen - montags bis sonntags von 11-19 Uhr (an heißen Sommertagen von 9-12 und 17-21 Uhr).

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