Ausstellung in Seeboden
"Mein Kärnten" in Holzschnitten

Karl Hohenwarter-Sodek zwischen Wolfgang Klinar und Hans Schuster
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Die Ausstellung "Mein Kärnten" mit Holzschnitten und Zeichnungen von Rudolf Sodek wurde im Kulturhaus Seeboden eröffnet.

SEEBODEN. In die Welt des Holzschnitts, bereits von Babyloniern und Ägyptern sowie im Kaiserreich Chinas im vierten Jahrhundert angewandt, entführt die Ausstellung, die der Ziehsohn des vor 15 Jahren mit 89 Jahren verstorbenen Künstlers Karl Hohenwarter-Sodek gemeinsam mit Touristikchef Hellmuth Koch verwirklicht hat. Bevor Bürgermeister Wolfgang Klinar im Beisein seines Millstätter Amtskollegen Hans Schuster die Retropektive eröffnete und der Millstätter Vizebürgermeister Michael Printschler, selbst Künstler, in die  Geheimnisse der auch von Sodek praktizierten seltenen Kunst des sogenannten Mehrfarben-Holzschnittes einführte, stellte der Millstätter Kurator im Beisein von Gattin Anita das Leben des Künstlers vor.

Künstler als Autoditakt

Geboren in Althofen, hatte Sodek in Klagenfurt Maschinenbau studiert und sein Geld bei der Kärntner Gebietskrankenkasse verdient. Ein Lobisser-Holzschnitt faszinierte Sodek so sehr, dass er fortan einen Großteil seines künstlerischen Schaffens dieser aufwändigen Kunstform widmete. Im Laufe seines langen Lebens schuf er mehr als 400 Holzschnitte und Zeichnungen, die oft dasselbe Motiv zum Inhalt haben. In Seeboden sind nun 120 Werke des Hobbykünstlers zu sehen.

Verwandte und Freunde

Der Vernissage wohnten der Neffe von Sodek-Hohenwarter, Eberhard Bachmaier, mit Lebensgefährtin Katharina Strobl, der Bruder von Anita Hohenwarter, Josef Ortner, die Millstätter Schuldirektorin Ilse Lackner sowie die mit Ehemann und Bürgermeister-Bruder Karl gekommene Vizedirektorin Sigrid Klinar, Josef Klinar, Cousin von Wolfgang und Karl, sowie die Künstlerin Margret Joch bei. Weitere Besucher waren der Geschäftsführer der Bäderbetriebe Millstatt, Alexander Thoma, mit Partnerin Marianne Schneider sowie Walter, Gisela und Maria Gasser und das Gärtner-Ehepaar Karl und Elfriede Winkler.

Auch in Millstatt

Die Ausstellung ist im Kulturhaus noch bis zum 15. Dezember, täglich von 15 bis 19 Uhr, im Beisein von Karl Hohenwarter-Sodek zu sehen. Darüber hinaus sind Sodek-Holzschnitte in einer Sonderausstellung im Rathaus Millstatt zu besichtigen.

Autor:

Michael Thun aus Spittal

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