Ausstellung in Galerie Porcia
„Opulenz und Reduktion“ im Doppelpack

Frank Tomassetti-Kropiunik, Elisabeth Kleinwächter und Wolfgang Daborer
53Bilder
  • Frank Tomassetti-Kropiunik, Elisabeth Kleinwächter und Wolfgang Daborer
  • hochgeladen von Michael Thun

Frank Tomassetti-Kropiunik und Wolfgang Daborer zeigen ihre Werke in der Galerie Porcia.

SPITTAL. Zwei Künstler, eine Ausstellung: Unter dem vielsagenden, vermeintlich ambivalenten Titel „Opulenz und Reduktion“ (vulgo: dick aufgetragen und zurück genommen) stellen Frank Tomassetti-Kropiunik und Wolfgang Daborer in der Galerie Porcia aus. "Ich wollte in meinen ersten beiden Ausstellungen Arbeiten von Künstlern präsentieren, die sich um die Galerie verdient gemacht haben", sagte die neue Leiterin Elisabeth Kleinwächter der WOCHE - nach Larissa Tomassetti jetzt deren Ehemann Frank und eben Wolfgang Daborer.

Doppelte Freude

Kulturreferent Franz Eder freute sich in seiner Begrüßung doppelt: einmal, dass die "Gemeinschaft der Kunstinteressierten" immer größer werde, zum anderen darüber, dass in einer Zeit, in der "kaum innegehalten und zugehört wird, das Betrachten der ausgestellten Werke eine Wohltat" sei. Für den musikalischen Part sorgte Ulrike Münzer-Jurkowitsch, die auf der Bassquerflöte von Bruno Strobl "S.A.E. with expansions" spielte.

Künstlerfreunde

Der Vernissage im Salamanca-Keller wohnten viele Künstlerfreunde wie Ingrid Riebler, Luzie Pinkas, Astrid Pazelt, Gerhart Weihs, Séverin und Chantal Kron, Reinhard Schell sowie Jochen Freymuth bei sowie Kiwanisfreunde Erich Auer, Sepp Gracher, Gmünd, Jürgen und Ingrid Petutschnig, Martin Skorjanz und Werner Tappler. Weitere Besucher waren Antiquarin Margarethe Miklautz, Museumsdirektor Hartmut Prasch, Schuhexperte Hellmuth Rieder, die HLW-Lehrer Anna Eisendle und Richard Krämmer, die Ex-Frau des Komponisten, Volksschullehrerin Christine Strobl sowie die pensionierten Direktorinnen Johanna Egger und Ingrid Trupp, Kiwanis-Past-Präsidentin. Zu Ehren seines Sohnes ist Vater Helmut Kropiunik ebenso gekommen wie die Schwiegereltern Mathilde und Reinhold Winkler.

Der unterschiedliche Ansatz

In der Einladung zur Vernissage heißt es: "Anfangs möchte Wolfgang Daborer (geboren 1963) mit verschiedensten Materialien wie Kreide, Staub, Spachtelmasse aber auch durch Stäbe, Putzgitter und Jutereste seinem angestrebten Ziel, Befindlichkeiten adäquat auszudrücken, näher kommen. Durch immer stärker werdende Reduktion verlegt er sich auf die Malerei und Zeichnung mit eigener Symbol und Zeichensprache, angeregt durch Bildzeichen der Antike und fremder Kulturen."

Genau gegenläufig agiert Frank Kropiunik (1973). Sein Interesse ist die reine Malerei. Etliche Farbschichten werden übereinander gelegt, teilweise mit einem linearen System versehen und in opulente Farbräume verwandelt, die Anklänge an Reales aufkommen lassen. Da schwebt Figurales durch den ebensoRaum, gigantische Grotten öffnen sich und dynamische Systeme bilden ein Universum. Die Bildtitel verhelfen dem im Grunde abstrakten Bildwerk zu konkreten Vorstellungen. Farbopulenzen mutieren zu organischen Wesen die den (Farb)-Raum erkunden. Und vordergründig ist immer das Erzeugen von Raum und Tiefe mit malerischen Mitteln.

"Reizvolle Ergänzung"

Was dem einen das Eintauchen ins volle Farbvergnügen bedeutet, ist dem anderen die Wirkung der Reduktion auf das Grafische im Hell/Dunkel-Kontrast. So ergeben beide, Daborer und Kropiunik, eine reizvolle Ergänzung zweier Gegenpole."

Die Ausstellung ist bis zum 12. April zu besichtigen, Montag bis Freitag von 10-13 und 16-18 Uhr.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen