Großübung
200 Rotkreuzler übten für den Ernstfall in Obervellach

200 Rotkreuzler aus vier Bezirken übten in Obervellach zwei Tage lang den Ernstfall
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  • Foto: RK Spittal
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Ein Blackout sowie mehrere Verletzte bei einer Sportveranstaltung waren die Übungsszenarien für 200 Rotkreuzler aus vier Bezirken. 

OBERVELLACH. 200 Rotkreuz-Mitarbeiter aus den Bezirken Feldkirchen, Hermagor, Spittal und Villach haben an der Großübung „Wunzen 2018“ in Obervellach teilgenommen.

Zusammenarbeit verbessern

Die Übungsannahme eines Blackouts – ein großflächiger Stromausfall, der mindestens 15 Stunden dauert sowie eine Sportgroßveranstaltung mit mehreren Unfallszenarien - forderten alle Teilnehmer. „Das gemeinsame Üben soll die Zusammenarbeit unter den Einheiten der einzelnen Bezirke verbessern“ sagt Bezirksrettungskommandant Christian Pichler.

Planspiel am ersten Tag

Am ersten Tag der Übung hat ein Planspiel stattgefunden. In einem gemeinsamen Krisenstab, dem sogenannten „Bereichskommando Oberkärnten“, saßen jeweils Experten aus den genannten Bezirken zusammen und übten den Ernstfall. Themen wie die Aufrechterhaltung der Kommunikation, die Versorgung der Rotkreuz Fahrzeuge mit Treibstoff, bis hin zu Szenarien, dass plötzlich Teile der Bevölkerung vor den Dienststellen stehen und um Hilfe bitten, hatten die Einsatzoffizieren zu bewältigen.

Im Ernstfall vorbereitet

Übungsmaterialien hierfür waren der Computer, sowie Stift und Papier und vor allem die Denkleistung der einzelnen MitarbeiterInnen. „Das Rote Kreuz wird in einem Blackoutfall selbstverständlich versuchen die Versorgung der Bevölkerung bestmöglich aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grund sind solche Übungen besonders wichtig, um im Ernstfall so gut als möglich vorbereitet zu sein“, erklärt Präsident Peter Ambrozy.

Sportverletzungen behandeln

Am zweiten Tag der Übung hatten die Einheiten aus den Bezirken verschieden Unfallszenarien bei einer Sportgroßveranstaltung zu bewältigen. Es mussten Verletzte bei einem Canyoning-, Rafting-, Downhill- sowie Paraglidingunfall versorgt werden. Von den Rotkreuzeinheiten wurden Zelte zur Versorgung der Verletzten, Heizkanonen und Stromaggregate aufgebaut, um bei jeder Wetterlage die Verletzten versorgen zu können.
Gemeinsam mit der Bergrettung wurden die Verletzten im zum Teil unwegsamen Gelände erstversorgt und zu den Zelten zur weiteren Behandlung transportiert. Für das leibliche Wohl der Übungsteilnehmer sorgte das Rote Kreuz mit einer Feldküche, die von Mitarbeitern der Bezirksstelle Spittal betrieben wurde.

Positive Übungsbilanz

Am Ende der Übung konnte eine sehr positive Bilanz gezogen werden. „Die Zusammenarbeit unter den Bezirken und mit den anderen Einsatzorganisationen funktioniert hervorragend“ betont Pichler.

200 Rotkreuzler aus vier Bezirken übten in Obervellach zwei Tage lang den Ernstfall
Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

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