45 Jahre gemeinsam auf der Schulbank

Siegfried Grutschnig und Uta Pistracher verbindet eine gemeinsame Laufbahn in der Schule
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SPITTAL (ven). Sigi Grutschnig und Uta Pistracher verbindet einiges. Seit 45 Jahren drücken sie gemeinsam die Schulbank - zuerst als Schüler und nun als Kollegen im Fritz Strobl Schulzentrum (FSSZ) in Spittal. In die Pension werden sie - natürlich - ebenfalls gemeinsam gehen.

Treffen 1972

In der Oberstufe im Borg Spittal kamen sie 1972 das erste Mal als Schüler zusammen. "Wir waren in der 5E, das weiß ich noch" so Pistracher zur WOCHE. 1976 folgte die Matura, die Maturareise ging nach Griechenland.
"Ich wollte immer schon Lehrerin werden, hab auch schon die Kleinen in der Nachbarschaft unterrichtet", so Pistracher, die die Fächer Mathematik und Biologie lehrt und auch Schülerberaterin ist. Grutschnig war schon immer sportlich und wollte seinen Beruf auch in dieser Richtung wählen, zusätzlich mit Englisch. Schlussendlich besuchten beide die damalige "Pädak" in Klagenfurt, gewohnt haben sie im Studentenheim Concordia.

Vieles gemeinsam

"Es war eine nette Gemeinschaft, wir haben gemeinsam mit anderen Sport gemacht und trafen uns zum Laufen oder auch Tennisspielen", erzählt Pistracher. Nachdem es ein christlich geführtes Heim war, traf man sich auch am Wochenende zu gemeinsamen Aktivitäten.

Kurze Trennung

Nach drei Jahren Ausbildung in Klagenfurt trennten sich die Wege der beiden - aber nur kurz. 1979, nach der Lehramtsprüfung, fand Pistracher eine Anstellung in Seeboden, Grutschnig kam an seine jetzige Schule, die damalige Sporthauptschule in Spittal. "Ich war nur ein Jahr in Seeboden, habe aufgrund der Karenz ein Jahr dann ausgesetzt", so Pistracher.

Kollegialer Chef

1982 stieg sie wieder in den Beruf ein, landete wieder bei ihrem Kollegen Grutschnig, der nun auch seit 2007 Direktor der Schule ist. Wie es so ist, den Kollegen nach so langer Zeit als Vorgesetzten zu haben? "Er ist ein irrsinnig kollegialer Chef, der uns immer unterstützt. Man spürt die Hierarchie nicht", sagt Pistracher.

Zeitgleiches Sabbatical

Ob sie ohne einander überhaupt noch sein können? "Das werden wir in der Pension sehen", schmunzeln die beiden. Zuvor machen aber beide ein Jahr lang ein sogenanntes Sabbatical. "Wir ziehen auch das gemeinsam durch", lachen sie.
Grutschnig möchte sich in der Auszeit vermehrt wieder dem Sport widmen. "Ich will auch die Sportler besuchen, die aus der Schule hier hervorgegangen sind, wie zum Beispiel Guido Burgstaller, Stefan Hierländer, Carmen Thalmann, Marco Pfeifer oder natürlich auch Fritz Strobl", so Grutschnig.
Pistracher will sich auch mehr Zeit für sich nehmen und ihren Mann bei sozialen Aktivitäten unterstützen, der beim Rotary Club Unteres Drautal aktiv ist.

Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

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