Vorweihnachtszeit
Advent, Advent - das erste Lichtlein brennt

Angelina, Anna und Valentina von der Katzengruppe des Kindergarten Ost in Spittal freuen sich auf die Adventzeit.
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  • Angelina, Anna und Valentina von der Katzengruppe des Kindergarten Ost in Spittal freuen sich auf die Adventzeit.
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BEZIRK SPITTAL. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür. In den nächsten vier Wochen wird man dieses Gedicht wieder überall Tag ein Tag aus hören. Auch im Kindergarten Ost in Spittal begleitet das Team um Leiterin Christine Janeschitz die Buben und Mädchen durch die stillste Zeit des Jahres. Täglich wird ein Türchen des Adventkalenders geöffnet,  Weihnachtslieder gesungen, Weihnachtsgeschenke gebastelt und mit dem Adventkranz der Advent gefeiert. Ebenfalls nicht fehlen darf ein Besuch des heiligen Nikolo am 06. Dezember. Insgesamt 125 Kinder aufgeteilt auf fünf Gruppen beherbergt der Kindergarten Ost.

Start ins neue Kirchenjahr

Mit dem ersten Adventsonntag am 1. Dezember beginnt nicht nur die vierwöchige Vorbereitungszeit auf Weihnachten, sondern auch ein neues Kirchenjahr.  Das Wort „Advent“ kommt vom lateinischen „adventus“ und bedeutet „Ankunft“. Im christlichen Verständnis ist der Advent ein bewusstes Hingehen auf das Fest der Geburt Jesu. Die Dauer der Adventzeit hat sich im Laufe der Liturgiegeschichte mehrmals geändert. Die vierwöchige Form der Adventzeit geht auf Papst Gregor den Großen zurück, der im frühen 7. Jahrhundert die Zahl der Adventsonntage auf vier festlegte. Verbindlich wurde die sich über vier Sonntage erstreckende Adventzeit erst 1570 durch Papst Pius V. Dessen Regelung hat, bis auf wenige Ausnahmen, bis heute ihre Gültigkeit.

Countdown - 24 Kerzen

Der Adventkranz, wohl das bekannteste Symbol des Advents, ist ein Brauch aus dem 19. Jahrhundert und geht auf den norddeutschen evangelischen Theologen und Pädagogen Johann Wichern (1808-1881) zurück. Sein Ursprung war ein Lichterkranz mit 24 Kerzen, mit dem er Waisenhauskindern die Wartezeit auf Weihnachten verkürzen wollte. In Österreich verbreitete sich der Brauch nach 1945. Der Adventkranz wird aus Tannen- oder Fichtenzweigen geflochten. Das Tannengrün soll Symbol für Leben, Hoffnung und Gemeinschaft sein. Die vier Kerzen des Adventkranzes sind ein Hinweis auf das Licht, das zu X-Mas durch die Geburt Jesu der Welt geschenkt wird. Anstatt der 24 Kerzen hat sich der Adventkalender durchgesetzt. Dieser erfreut sich bei Kindern großer Beliebtheit. Er zählt die Tage des Dezembers bis zum Weihnachtsfest und war eine religiöse Hinführung auf das Fest.

Angelina, Anna und Valentina von der Katzengruppe des Kindergarten Ost in Spittal freuen sich auf die Adventzeit.
Autor:

Thomas Dorfer aus Spittal

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