Aktion Säuberung der Seen

Voll im Einsatz: Daniel Fleischhacker und Katrin Rainer
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MILLSTATT (aju). In Millstatt waren 15 Taucher und insgesamt 30 freiwillige Mitglieder der Wasserrettung im Einsatz um den See zu reinigen. Die Bundesforste als Verwaltungsinstanz der Seen waren der Auftraggeber.

Erfolg in Bewusstseinsbildung

Über 110 Kärntner Seen liegen im Verwaltungsbereich der Österreichischen Bundesforste. Neben der Verwaltung sehen sie ihre Aufgabe auch in der Reinhaltung dieser. "Die Natur gibt uns diese schöne Region und deshalb ist es unsere Pflicht, diese Schönheit auch zu bewahren", erklärt Herbert Neubauer, Immobilienmanager der Bundesforste. Obwohl bereits Kühlschränke und sogar Ölfässer aus den Seen gefischt wurden, schaffen es die Bundesforste erfolgreiche Bewusstseinsbildung zu machen, denn: die Verschmutzung nimmt von Jahr zu Jahr ab. "Natürlich würden wir diese Reinigungsaktionen ohne die freiwilligen Helfer der Wasserrettung nicht bewältigen können. Deshalb gilt den Einsatzkräften ein besonderer Dank", so Neubauer.

Taucher bergen Müll

Die Wasserrettung, die mit Booten, Tauchern und Einsatzkräften an Land angerückt ist, hat sich vor allem die ufernahe Seereinigung zum Ziel gesetzt. "Bis zu einer Tiefe von sieben Metern entfernen wir den angesammelten Müll. Vorrangig vor allem im Badebereich, da Gegenstände unter Wasser für Schwimmer schnell gefährlich werden können", erklärt Daniel Fleischhacker, zuständig für Medien- und Pressearbeit der Wasserrettung. Er weiß: sehr Vieles wird mutwillig in den See geworfen. "Eine besondere Bitte der Wasserrettung ist es, keinen Müll in den See zu verwerfen sondern diesen fachgerecht zu entsorgen. Das erspart den freiwilligen Helfern viel Arbeit", sagt Fleischhacker.

Spezialisten sind gefragt

Für diese großangelegte Aktion braucht es natürlich geschulte Helfer. Deshalb ist die Ausbildung zum Einsatztaucher der Österreichischen Wasserrettung dementsprechend umfangreich. "Die Tauchausbildung selbst dauert elf Monate, aufbauend auf eine Schnorchelausbildung im Hallenbad bis hin zur Ausbildung im Freiwasser", informiert Helmut Lenzenhofer, Landesreferent für Tauchen und Einsatzleiter der Wasserrettung Spittal/Millstatt. Um schließlich wirklich Einsatztaucher zu werden ist die Voraussetzung eine langjährige, aktive Mitgliedschaft bei der Wasserrettung und einige Zusatzausbildungen.

Fakten zur Wasserrettung

Die Notrufnummer der Kärntner Wasserrettung ist 130. Derzeit gibt es 25 Einsatzstellen in unserem Bundesland. Zuständig sind diese für Seen und Flüsse aber auch für den Bereich Tauchwesen, Fließ- und Wildwasser, Rettungsschwimmen, Nautik oder auch Erste Hilfe. Kurz gesagt sind die Schwerpunkte: Ausbildung, Überwachung und Einsatz. Derzeit zählt die Wasserrettung in Kärnten 1.230 Aktive und insgesamt 4.650 Mitglieder.

Autor:

Julia Astner aus Spittal

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