Radweg Lieserschlucht
Bald kennen die Gemeinden die genauen Kosten

Durch die Lieserschlucht entsteht ein Radweg. Die Bauarbeiten gestalten sich recht schwierig.
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  • hochgeladen von Thomas Dorfer

Bauarbeiten betreffend den Radweg in der Lieserschlucht sind auf Kurs. Zurzeit wird gerade die Mauer saniert. Die Ausschreibung für den Bau der Radplattenkonstruktion läuft, dann sollten die genauen Kosten feststehen.

SPITTAL. Die Bauarbeiten betreffend den Radweg in der Lieserschlucht sind voll im Gange. „Es wird fleißig gebaut. Die Bauarbeiten in der Lieserschlucht gestalten sich für die Arbeiter aber natürlich recht schwierig“, weiß Spittals Bürgermeister Gerhard Pirih (SPÖ). Verzögerungen durch Corona gibt es praktisch keine. Zurzeit sind STRABAG-Mitarbeiter mit der Mauersanierung beschäftigt. Diese Phase sollte spätestens bis zum Jahresende abgeschlossen sein, damit man im Frühjahr 2021 zügig mit dem "eigentlichen" Bau des Radwegs beginnen kann. "Derzeit läuft die Ausschreibung für den Bau der Radplattenkonstruktion", ergänzt Seebodens Bürgermeister Wolfgang Klinar (Seebodner Volkspartei und Parteifreie). 


Zusammenhalt

Dann sollten Land und Gemeinden die tatsächlichen Projekt-Kosten kennen. Veranschlagt waren zum Beginn 3,6 Millionen Euro. 1,2 Millionen fallen auf die fünf beteiligen Radweg-Gemeinden (Spittal/Drau, Seeboden, Radenthein, Millstatt und Ferndorf). Seitens Spittal und Seeboden werden die Rechnungen vorfinanziert. Bisher "floss" erst ein kleiner Anteil an die Unternehmer. Es gibt auch Förderungen für die Gemeinden, unter anderem aus regionalen Fonds. „Wir sind alle froh, dass nun gebaut wird und die Lücke im Radnetz geschlossen wird. Es ist wichtig, dass wir jetzt alle zu 100 Prozent dahinter stehen", so Klinar weiters. Nächste Woche sind zwischen Land und Radweggemeinden Gespräche betreffend Planungskosten angesetzt.


Vorfreude steigt

Spätestens ab 2022 sollte dann einem sicheren Radvergnügen durch die enge Lieserschlucht nichts mehr im Wege stehen. „Es entsteht hier gerade eine hervorragende Anbindung für alle Radfahrer zum Millstätter See. Wir hoffen, dass viele Einheimische, Pendler und Urlauber die Radstrecke künftig als Alternative zum Auto annehmen. In circa 20 Minuten ist man mit dem Bike von der Stadt am See“, so Pirih, dem seit dem Frühsommer selbst das E-Bike-Fieber gepackt hat, abschließend.

Aufgrund der Bauarbeiten in der Lieserschlucht ist die B99 in einem kurzen Bereich nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wird immer wieder auf einer Seite angehalten. Personen, die von Seeboden in den Osten Spittals wollen oder umgekehrt, können auch über die Tauernautobahn ausweichen.

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