Brücke zwischen Jugend und Kirche bauen

Der neue Gemeindepädagoge und Leiter des evangelischen Jugendzentrums Lieser- und Maltatals, Bernd Stamm (Zweiter von links) bringt viele Ideen für die zukünftige Jugendarbeit mit. Was in der Jungschar und im Teenie-Kreis bisher bestens funktionierte, soll ab jetzt auch in der Jugendarbeit umgesetzt werden. Tim Gigler, Helena Koch, Amy Eggeler und Rafael Graf stehen ihm mit Rat und Tat zur Seite. Alles in allem soll einer jungen Generation eine Heimat in der evangelischen Kirche geboten werden mit Fokus auf Spiritualität und Alltag.
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  • Der neue Gemeindepädagoge und Leiter des evangelischen Jugendzentrums Lieser- und Maltatals, Bernd Stamm (Zweiter von links) bringt viele Ideen für die zukünftige Jugendarbeit mit. Was in der Jungschar und im Teenie-Kreis bisher bestens funktionierte, soll ab jetzt auch in der Jugendarbeit umgesetzt werden. Tim Gigler, Helena Koch, Amy Eggeler und Rafael Graf stehen ihm mit Rat und Tat zur Seite. Alles in allem soll einer jungen Generation eine Heimat in der evangelischen Kirche geboten werden mit Fokus auf Spiritualität und Alltag.
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Seit September besteht das evangelische Jugendzentrum Lieser- und Maltatal.

TREBESING (des). Der demografische Wandel macht auch vor Gotteshäusern nicht halt. Die Mitglieder werden nicht nur weniger, sondern auch immer älter. Junge Generationen fühlen sich nicht angesprochen und bleiben dem Gottesdienst fern. Mit der Einführung eines Jugendzentrums startete der Gemeindeverband der evangelischen Kirche Lieser-Maltatal ein Projekt, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Erste Phase

Auf nach Kärnten - hieß es Anfang September für Bernd Stamm und seine Frau Esther. Stamm, der zehn Jahre lang nach seinem Theologiestudium Jugendreferent in der evangelischen Kirche in Baden-Württemberg/Deutschland gewesen war, wurde jetzt als Gemeindepädagoge im Lieser-Maltatal eingesetzt. Sie residieren in Trebesing im Pfarrhaus und stecken voller Pläne. Denn mit dem Umzug setzt sich Stamm  für die Jugendarbeit ein.

Heimat für junge Menschen

Gemeindeverbandsmitglied Thomas Eggeler freut sich auf die gute Zusammenarbeit mit Stamm. „Die Finanzierung des Jugendzentrums ist breit aufgestellt“, bestätigt er. Das Land Kärnten unterstützt das Projekt, die wirtschaftliche Hauptlast tragen aber die drei evangelischen Kirchengemeinden Trebesing, Eisentratten und Altersberg sowie Sponsoren. Außerdem wurde Stamm als Religionslehrer an der Neuen Mittelschule Gmünd angestellt und kann dadurch auf einen weiteren Verdienst zurückgreifen.

Beste Voraussetzungen

Charakteristisch für die Lieser-Maltatal-Gemeinde ist das große ehrenamtliche Engagement vor allem in der Kinder-, Jungschar- und Teenie-Arbeit. Die Teilnehmerzahlen sind beeindruckend und die hochmotivierten freiwilligen Mitarbeiter werden von Stamm als „Juwelen der Kirche“ bezeichnet. Dieser Einsatz der Kirchenmitglieder überzeugte ihn auch, die kommenden Aufgaben zu übernehmen. Was in der Jungschar und im Teenie-Kreis funktioniert, soll ab jetzt auch in der Jugendarbeit umgesetzt werden.

Bedürfnisse erkennen

„Was ist der Sinn des Lebens?“, ist eine Frage die immer wieder gestellt wird, weiß Stamm aus Erfahrung. Das zeigt ihm, dass über der spaß- und erfolgsorientierten Alltagswelt hinaus junge Menschen von einer spirituellen Sehnsucht erfasst sind. Jedoch verliert die junge Generation nach der Konfirmation und dem Teenie-Kreis den Kontakt zur Institution. Das Angebot, das Stamm zusammen mit einem Kernteam, das gerade in der Findungsphase ist, entwickeln wird, soll sich stark an den Bedürfnissen der Jugendlichen und ihren Beziehungen richten, aber auch eine Stütze für das Ehrenamt sein.

Hamkemen

Wer schon einmal einen ersten Eindruck von der Jugendarbeit bekommen möchte, sollte die Veranstaltung Hamkemen vom 24.-27. Oktober im Festsaal Eisentratten nicht missen. Die evangelische Kirche Eisentratten, der Christliche Missions Verband und der EC-Jugendkreis stellen ein buntes Programm für Kinder und Jugendliche zusammen. Ein Zauberkünstler und die Band Betont sorgen für eine gelungene Unterhaltung.

Autor:

Deborah Schumann aus Spittal

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