Chorbewerb heuer mit Live-Übertragung

Freuen sich auf 54. Bewerb: Bernhard Wolfsgruber, Kulturstadtrat Franz Eder, Gabi Obernosterer (Kulturamt), Willi Pleschberger (Singkreis Porcia)
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  • Freuen sich auf 54. Bewerb: Bernhard Wolfsgruber, Kulturstadtrat Franz Eder, Gabi Obernosterer (Kulturamt), Willi Pleschberger (Singkreis Porcia)
  • Foto: KK/Chorbewerb
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

SPITTAL. Der Internationale Chorbewerb geht in seine 54. Runde. Neu ist heuer im vom Kulturamt der Stadt Spittal und dem Singkreis Porcia veranstalteten Bewerb, dass der Volksliedbewerb per Live-Stream in die ganze Welt übertragen wird.

Live-Stream und Frühschoppen

Insgesamt zehn Chöre aus zehn Nationen aus vier Kontinenten mit rund 450 Sängern werden in Spittal ihr Können zum Besten geben. Willi Pleschberger (Singkreis Porcia) und künstlerischer Leiter Bernhard Wolfsgruber sind stolz über das Interesse am Bewerb. Neben der Liveübertragung in Radio Kärnten und kaernten.orf.at in die ganze Welt für die Daheimgebliebenen wird es am Sonntag beim offenen Singen ab 11 Uhr im Stiftshof in Millstatt auch live einen Radio Kärnten Frühschoppen geben.

Neues Ticketsystem 2018

Kulturreferent Franz Eder: "Der Bewerb ist ein Aushängeschild im kulturellen Leben der Stadt, die musikalische Weltreise ist in lauten, populistischen Zeiten wie diesen ein wichtiger Zugang. Ich sehe es außerdem als Zeichen von Freundschaft und Partnerschaft, die gelebt wird." 75.000 Euro sind für den Chorwettbewerb veranschlagt, durch Eintritte und Sponsoren kommen im Schnitt 22 bis 25.000 Euro "herein". Das Land Kärnten fördert 10.000 Euro, die Abgangsdeckung wird von der Stadtgemeinde übernommen. Ab 2018 wird es eine Änderung im Kartenverkauf geben, dann sind die Tickets im Kartenbüro und online bereits ab 1. März zu haben.

Auftragswerk von Slowenen

Die Pflichtlieder heuer sind "Sing joyfully unto God" (William Byrd), "Es geht ein Wehen" (Johannes Brahms) und "Omnia sol temperat" (Auftragswerk von Andrej Makor). In der Jury sitzen Herbert Böck (Österreich), Stefan Claas (Deutschland), Oskar Egle (Österreich) und Felix Resch (Südtirol).

Publikum kann abstimmen

Auch heuer gibt es neben den bekannten Preisen wieder den Günther-Mittergradnegger-Preis in der Kategorie Kunstlied, das Publikum hat abermals die Möglichkeit, mittels Eintrittskarte einen Publikumspreis für seinen Lieblingschor zu vergeben. Abgestimmt wird am Abschluss des jeweiligen Bewerbes mittels Eintrittskarte.

Der Ablauf:

6. Juli: 20.30 Uhr Eröffnungskonzert
7. Juli: 19 Uhr Volksliedbewerb
8. Juli: 9.30 Uhr Pflichtliedsingen im Stadtsaal, 19 Uhr Kunstliedbewerb
9. Juli: Messgestaltungen, 11 Uhr Singen unter der Linde in Millstatt, 19 Uhr Preisträgerkonzert

Die Chöre kommen aus
Belarus, Deutschland, Hong Kong, Indonesien, Irland, Lettland, Slowenien, Südafrika, USA und Österreich.

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