Sachsenburg
Ein Leben lang von der Kunst getragen

Wilfried Kuß mit einigen seiner Werke.
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  • Wilfried Kuß mit einigen seiner Werke.
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Wilfried Kuß zeigt anlässlich des Tag des Kalenders am 15. Oktober seine Werke in der Galerie in Sachsenburg.

SACHSENBURG. Die Kunst ist die Leidenschaft von Wilfried Kuß aus Sachsenburg. Seit der Jugend ziehen den Oberkärntner Malerei, Literatur, Musik und Architektur in den Bann. Auch mit 75 Jahren bringt sich der rüstige Pensionist noch aktiv ins Kulturleben ein. Anlässlich des Tages des Kalenders am 15. Oktober veranstaltet er eine Kalender-Ausstellung unter dem Titel "Ist Typographie Kunst?" in der Galerie am Marktplatz von Sachsenburg.


Schaffender

Kalender beschäftigen und begleiten den Oberkärntner bereits seit sehr vielen Jahren. Er selbst schuf mehr als 30 Jahreskalender. Sein erstes Werk war im Jahr 1978 ein Postkartenkalender - geschaffen mit Schülern des Bundesgymnasiums St. Veit. Sein letzter Kalender ging vor fünf Jahren mit Motiven der Kirche St. Margarethe in Sachsenburg in Druck. Seine Aufgabe: Das Gestalten und Designen der Stücke von der ersten bis zur letzten Seite. Bilder bekam er zur Verfügung gestellt. „Der Kalender ist für mich ein Kunstobjekt. Er kann auch als Bild verwendet werden und verschönert den Raum“, weiß Kuß. Weitere seiner Kalender sind u.a. bekannten Persönlichkeiten, wie Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Alois Brandstetter oder Robert Musil gewidmet…


Die Typographie

Was bedeutet das Wort Typographie eigentlich? Es ist das Schreiben mit Buchstaben in Verbindung mit einem Bild oder Logo und es geht auf die mittelalterlichen Illuminatoren zurück. Kuß selbst verbindet in seine Kalendern stets Bilder und Schrift. Typographie sieht er als schwieriges Gebiet, denn man kann es nur auf Plakaten, Prospekten und Katalogen einsetzen.


Elo-Zahl

Auch dem Schach widmete der Denker große Aufmerksamkeit. In der Kärntner Tageszeitung berichtete Kuß viele Jahre ausführlich über diesen Sport. Anlässlich des Schach Mitropacups, dem Länderturnier der Nationalmannschaften Mitteleuropas, 2005 in Steinbrunn in Burgenland durfte der Künstler das Logo entwerfen. Dieses wurde von der österreichischen Post als Motiv einer Briefmarke verwendet. Für Schach nimmt sich Kuß nach wie vor Zeit. Seine beste Elo-Zahl: 1854.
Am Fußballplatz in Sachsenburg ist der 75-Jährige ebenfalls regelmäßig anzutreffen.


Zur Person

Kuß lebt mit seiner Frau Heidemarie in Sachsenburg. „Hier kann ich mich in Ruhe mit der Kunst auseinander setzen“, erzählt der Oberkärntner. Die Eröffnung einer Galerie im Ort war seine Idee. Mit Freude verfolgt der 75-Jährige auch die Fortschritte bei der Neugestaltung des Kreuzweges auf den Kalvarienberg. In dieser Sache hat er mit Herbert Kulterer einen Gleichgesinnten gefunden, dem die Kultur in der Region ebenso am Herzen liegt.
Aufgewachsen ist Wilfried Kuß, der am 11. Oktober seinen 75. Geburtstag feierte, mit acht (!) Geschwistern in der Herrengasse 12 in Klagenfurt. In jenem Haus, in dem 1797 bereits Napoleon übernachtete.
Wilfried Kuß erlernte den Beruf des Schriftsetzers, besuchte die Kunstgewerbe Schule in Graz und studierte dann am zweiten Bildungsweg Philosophie, Geschichte und Lehramt in der Kärntner Landeshauptstadt. Gelehrt hat der Pensionist am Gymnasium in St. Veit sowie am Ursulinen Oberstufen Realgymnasium. Mit seinen Schülern konnte er einige namhafte Preise einfahren. Wilfried Kuß schafft aber nicht nur besondere Kunst(werke), sondern auch einige Kinder- und Sachbücher stammen aus seinen Federn...

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