Öffentlicher Nahverkehr
Elektrobus tourt durch Oberkärnten

In Oberkärnten wird ein E-Bus getestet.
  • In Oberkärnten wird ein E-Bus getestet.
  • Foto: Hermann Florian
  • hochgeladen von Thomas Dorfer

In der Region Spittal/Millstätter See und im Lieser- und Maltatal wird ab Montag, 6. April, erstmals ein E-Bus getestet.

OBERKÄRNTEN. Im Hinblick auf Klima-, Natur- und Umweltschutz wird E-Mobilität immer wichtiger. In vielen Städten drehen Elektro-Linienbusse bereits ihre Runden und sorgen so für weniger Lärm und, besonders wichtig, keine Emissionen! Am Land gilt der öffentliche Verkehr für viele Leute ebenfalls als wichtiges Transportmittel. Auch hier steht Klimaschutz an erster Stelle: Deshalb testen die Unternehmen Kärnten Bus / Bacher Reisen in den Klima- & Energiemodellregionen Lieser und Maltatal sowie Millstätter See zwischen 6. und 23. April einen 100 % batteriebetriebenen Linienbus im Linienbetrieb zwischen Spittal und Rennweg bzw. Pflügelhof im Maltatal.
Die Firma Solaris, Europas Marktführer auf diesem Gebiet, stellt das Fahrzeug mit 70 Sitz- und Stehplätzen und allen nötigen Komponenten dem Betreibern zur Verfügung. „Das Fahrzeug wird auf die Alltagstauglichkeit im Regionalverkehr getestet. Dazu gehört das Prozedere des Aufladens, der Umgang mit der Ladeinfrastruktur, die etwas andere Fahrweise für den Lenker, sowie auch  das Verhalten auf steileren Straßen inklusive der realistischen Reichweite zwischen den Ladevorgängen“, erklärt Martin Bacher als regionaler Betreiber.

Klimaneutrale Mobilität

Die Erkenntnisse sollen Auskunft geben, in welchen Bereichen der Einsatz batteriebetriebener Busse in der Region sinnvoll ist und als Entscheidungsgrundlage dienen, ob bei zukünftigen Ausschreibungsverfahren des öffentlichen Verkehrs bereits E-Busse berücksichtigt werden sollen. Damit will man auch den EU-Vorgaben hinsichtlich klimaneutraler Mobilität einen großen Schritt näherkommen. Die technische Entwicklung von Großfahrzeugen – wie Bussen – mit reinem Elektroantrieb und der dafür benötigten Batterien, schreitet jedenfalls so zügig voran, dass in naher Zukunft auch ländliche Regionen mit weiteren Entfernungen und größeren Steigungen erreicht werden können.

Ruhiges gleiten

Für die Nutzer wird sich die leise Fahrt sehr angenehm bemerkbar machen. „Elektro- sowie Wasserstoffantriebe sind emissionsfrei und können einen Beitrag dazu leisten, Mobilitätsangebote CO2-neutral zu gestalten. E-Carsharingangebote sind ergänzende Mobilitätsleistungen, bei der moderne Antriebstechnologien bereits zum Einsatz kommen. Wichtig ist es gleichzeitig, den Ausbau der dazu nötigen Infrastruktur auf Basis erneuerbarer Energie zu forcieren. Auch hier haben wir in der Region optimale Voraussetzungen“, sind sich die Klima- und Energiemodellregionsmanager Hermann Florian und Georg Oberzaucher einig.
Franz Aschbacher von der Firma ASTRA-Bioprojekte und Betreiber der Exklusiv-E-Tankstelle in Seeboden wird diese Tests unterstützend begleiten. Seine Erfahrungen mit der firmeneigenen PKW-Flotte, die seit einem Jahr rein elektrisch unterwegs ist, werden wertvolle Beiträge leisten.

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