Gelbe und Rote Karten für Umweltsünder
"Fair Play" in der Biotonne

Hobbyfußballer Gerhard Pirih, Bettina Leiner, Roland Mathiesl und Peter Neuwirth stellen das "Fair-Play"-Prinzip vor
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SPITTAL. Weil aus Bioabfall gewonnener Kompost ein hochwertiger, natürlicher Bodenverbesserer für den Gartenbau und die Landwirtschaft ist, packt die Stadt die Mülltrennung energischer an. Im Rahmen des Spatenstichs zum modernisierten Abfallwirtschaftszentrums stellten Bürgermeister Gerhard Pirih, der Referent für kommunale Betriebe, Vizebürgermeister Peter Neuwirth, Bettina Leiner vom Abfallwirtschaftsverband Spittal und Ausschussobmann Roland Mathiesl das "Fair-Play"-Prinzip für die Biotonne vor. Leiner: "Um das Bewusstsein zu schärfen greifen wir zu Kontrollstrafen, leider!"

Wie beim Fußball

Wie beim Fußball gibt es eine Gelbe oder sogar Rote Karte, wenn der Biobfall in der Tonne nicht „sauber“ ist. Ein gelber Aufkleber weist die Bürger darauf hin, dass die Tonne Störstoffe wie zum Beispiel Plastik, Tetrapacks, Metalle, Glas, Batterien, Textilien, Katzenstreu undsoweiter enthält.
Wird bei einer weiteren Kontrolle festgestellt, dass die Biotonne noch immer Störstoffe enthält, wird die Tonne mit einem Roten Aufkleber versehen und nicht geleert. Wer eine Rote Karte bekommen hat, kann seine Biotonne wieder ins Spiel bringen, indem er die Fremdstoffe herausholt. Die Tonne kann dann zur nächsten Biotonnenabfuhr wieder bereitgestellt werden.
Alternativ kann die Biotonne aber auch als Restmüll kostenpflichtig geleert werden!

Start am 19. August

Die Aktion wird am 19. August schwerpunktmäßig in den Wohnblöcken der Stadt gestartet. Nach zwei Wochen wird eine Pause eingelegt und das Resultat der Aktion begutachtet, bevor im September ein zweiter Versuch gestartet wird. Ziel ist es, mindestens 25 Prozent der Fremdkörper in der Biotonne zu eliminieren. Statt Plastiksackerln sollen kompostierbare Bioabfallbeutel verwendet werden, erhältlich im Rathaus und Abfallwirtschaftszentrum.

Plastik verrottet nicht

Nur „sauberer“ Bioabfall kann effektiv verwertet werden und
schließt den natürlichen Kreislauf. Fehlwürfe stellen ein großes Problem bei der Sammlung der biogenen Abfälle dar. Der hohe Anteil an Störstoffen, vor allem an Kunstoffen, erschwert die Herstellung von qualitativ hochwertigem Kompost. Denn: Kunststoffe verrotten nicht, Plastiksackerl bzw. Verpackungen aus Plastik können nicht vollständig aus dem Bioabfall entfernt werden. Der Kunststoff gelangt somit als Kleinstpartikel über den Kompost in die Nahrungskette.

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Die Gelbe und die Rote Karte für die Biotonne
Autor:

Michael Thun aus Spittal

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