Faktencheck in den Gemeinden Malta und Irschen

Das Elektroauto für das Lieser- und Maltatal
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IRSCHEN, MALTA (ven). Das Jahr 2017 ist nun zur Hälfte vorbei, Zeit um zu sehen, was sich von den geplanten Vorhaben vom Jahresbeginn bisher in den Gemeinden getan hat. Diesmal haben wir in Irschen und in Malta nachgefragt.

Verbauung vorrangig

In Irschen ist für 2017 das Verbauungsprojekt "Tieftalgraben" vorrangig, so Bürgermeister Gottfried Mandler zur WOCHE. Die Lawinen- und Wildbachverbauung setzt das Projekt um, die gesamten Baukosten bis 2020 sollen 3,2 Millionen Euro betragen. Weitere Vorhaben seien unter anderem Straßenbau und die Erweiterung der Ortsbeleuchtung.

Viel umgesetzt

Stolz ist Mandler auf die Projekte, die 2016 umgesetzt und abgeschlossen werden konnten. Dazu zähle ein Baulandmodell im Ortszentrum mit zehn Bauparzellen für den Eigenheimbau. "Die Gemeinde gibt die voll erschlossenen Bauflächen zu einem Quadratmeterpreis von 38 Euro an Interessenten weiter", so Mandler. Das Altstoffsammelzentrum wurde erweitert und rund 11.000 Quadratmeter Gemeindestraßen wurden neu asphaltiert. Auch eine Park&Ride-Anlage wurde an der ÖBB-Haltestelle Irschen errichtet und ein neues Löschfahrzeug für die FF Rittersdorf angeschafft. "Mit 2,9 Millionen Euro wurde das Budget für 2017 ausgeglichen erstellt."

Festsaal

Bürgermeister Klaus Rüscher aus Malta bestätigt, dass es "durchaus gut aussieht." Voll beschäftigt sei man derzeit mit dem Großprojekt, der Generalsanierung des Festsaales. "Seit dem Baubeginn Anfang März wurden die umfangreichen Abrissarbeiten und ein großer Teil der Baumeisterarbeiten erledigt. Bis Ende Juni sollte das Dach fertig sein. Zudem wird das Probelokal der TK Malta im Untergeschoß des Festsaalgebäudes erneuert und erweitert. Auch die Fernleitung von der benachbarten Biomasse-Heizzentrale in der VS Malta wurde bereits verlegt. Mit der Fertigstellung ist bis Ende November 2017 zu rechnen."

Mehr Betreuungsplätze

Aufgrund des ständig steigenden Bedarfes und aufgrund Kärntens bestem Betreuungsangebot wird das Kindergartenzentrum Fischertratten über den Sommer weiter ausgebaut bzw. um eine zusätzliche Kindergartengruppe erweitert. Die Bauarbeiten hierfür finden über den Sommer statt. Ab September bietet das gemeinsame Projekt der Gemeinden Gmünd und Malta mit 5 Kindergartengruppen und 2 Kleinkindgruppen bis zu 150 Kindern Platz. "Für das kommende Kindergartenjahr sind wir bereits ausgebucht", so Rüscher.

Neue Stelle

Durch die Pensionierung des Amtsleiters Friedrich Pöllinger und des Bauamtsleiters Konrad Aschbacher fand in der Gemeindeverwaltung ein Generationenwechsel statt. Die Stelle des Amtsleiters wurde über das Gemeinde Service Zentrum ausgeschrieben – Emir Memic aus Spittal hat als Erstgereihter des Auswahlverfahrens die Stelle angetreten. Das Bauamt wurde intern nachbesetzt. Eine Halbtagsstelle musste auf Anraten des Landes Kärnten eingespart werden. Gemeinsam mit den Mitarbeitern wird die Gemeindeverwaltung gerade neu organisiert. Ziel sei es, diese effektiver und moderner aufzustellen.
Das angeschaffte Elektroauto wird mittlerweile auch sehr gut angenommen. "Dienstfahrten aber auch private Nutzung und die Verwendung durch Tourismusbetriebe nehmen ständig zu. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Rennweg, Krems und Trebesing ist hier, so denke ich, ein interessantes Projekt in Sachen e-Mobilität gelungen", so Rüscher.

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