FF-Gerät für Chile

Kurt Schober (FF Flattach-Fragant) übergab an Sepp Schilcher schon einen Pressluftatmer. Mit dabei Franz Sepperer, Thomas Oberrainer, Johannes Zwischenberger und Josef Kerschbaumer (von links)
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Aufruf an alle Feuerwehren: Gebt euer altes Gerät ab und helft damit Bebenopfern in Chile!

Rangersdorf, Oberkärnten. „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“ – dieser Leitspruch soll nicht an unseren Ortsgrenzen enden. Davon sind die Freiwillige Feuerwehr Tresdorf und der Rangersdorfer Bürger Sepp Schilcher überzeugt.
Konkret geht es darum, dass im Krisengebiet Chile nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im Feber des heurigen Jahres geholfen werden soll. Das Problem: Die Feuerwehren arbeiten an der Beseitigung der Schäden, aber die Gerätschaft, die ihnen zur Verfügung steht, ist mehr als veraltet. Die Feuerwehren sind, so wie bei uns, freiwillig organisiert, aber die öffentliche Hand steuert so gut wie nichts zur Anschaffung und Erhaltung von Ausrüstungen, Schutzbekleidung oder Fahrzeugen bei.

Hilferuf aus Chile

Dementsprechend hat sich der chilenische Feuerwehrmann Allan Schälchli Neumann an Schilcher gewandt und um Hilfe gebeten. Schilcher war nämlich von 1984 bis 1997 viele Male in Chile und hat die dort ansässigen Deutsch-Chilenen kennen gelernt, Freundschaften geschlossen und die Gastfreundschaft erlebt. Und er hat schon einmal für die Feuerwehrkompanie gebrauchte Atemschutzgeräte nach Chile geschickt.

Helfen statt wegwerfen

Jetzt bittet er alle Feuerwehren um Hilfe für Chile. Und zwar sollen sie Ausrüstungsgegenstände, die noch in gutem Zustand sind, aber aufgrund der laufenden Modernisierung bei unseren Feuerwehren nicht mehr gebraucht werden, hergeben. Dazu zählen Bekleidungsgegenstände ebenso wie gebrauchte Atemschutzflaschen und Rettungsgerätschaft. Dieses humanitäre Anliegen hat auch schon die FF Tresdorf mit Kommandant Johannes Zwischenberger dazu bewogen, den Gerätebestand zu durchforsten. Die erste Übergabe hat gerade stattgefunden. Und auch Kurt Schober von der FF Flattach-Fragant übergab an Schilcher bereits einen Pressluftatmer. „Gebrauchtes, nicht mehr in Verwendung stehendes Gerät lagert in vielen Rüsthäusern und wird anderswo dringend benötigt“, sind sich Johannes Zwischenberger, Thomas Oberrainer von der FF-Stall und Kurt Schober sicher.
Noch im Herbst soll der erste Container nach Chile geschickt werden. Feuerwehren, die sich beteiligen wollen, sollen sich bitte bis 30. September melden (office@vinocades.at oder bei Schilcher unter % 0676/351 20 90). Unterstützt wird die Aktion von Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik.

Autor:

Anita Ihm aus Spittal

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