Handystrahlen verursachen Baumsterben

Josef Neuschitzer kämpft mit seiner Selbsthilfegruppe gegen den Elektrosmog
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SPITTAL (ven). Elektromagnetische Strahlung, wie sie von Handys oder auch Wlan-Routern ausgehen, sind nicht sichtbar. Sichtbar sind jedoch die Auswirkungen, die die Strahlung auf die Umwelt hat.

Fichtensterben beobachtet
Josef Neuschitzer von der Selbsthilfegruppe Elektrosmog beschäftigt sich schon seit Jahren mit dem Thema und den Auswirkungen von elektromagnetischen Strahlen auf den menschlichen Körper sowie auf Tiere und Pflanzen. "Mir ist aufgefallen, dass besonders Fichten unter der Strahlung, die von Handysendern ausgeht, leiden. Sie verlieren viel zu früh ihre Nadeln und fangen ab, von oben herab abzusterben", so Neuschitzer.

Fichten ändern Form
Auch Baubiologe und Messtechniker Armin Rebernig bestätigt: "Es ist seit längerem bekannt, dass Bäume absterben können. Wir kennen das von alten TV-Sendern. Seit Einführung des Mobilfunkes wurde das Phänomen aber weiter runter ins Tal verlegt", so Rebernig. Gerade Fichten, die meist eine Antennenform aufweisen, nehmen die Strahlung auf und leiten diese in den Boden ab. Hier käme es zu einer Reaktion im Boden und zu einer Schwächung der Bäume. Sie sind anfälliger für Schädlinge und verändern ihre Form, kleine Äste hängen dann herunter, damit sie die Strahlung nicht so aufnehmen können", so der Messtechniker. Leider gäbe es von österreichischer Seite her keine wesentlichen Untersuchungen.

Deutsche Studie
Das Phänomen ist nicht neu. Bereits der Wissenschaftler Franz Adlkofer beschäftigte sich in der "Reflex-Studie" mit den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf das Erbgut. Die wesentlichen Ergebnisse der Studie besagen, dass "sowohl DCS 1800 als auch GSM 900 bereits unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes von 2 W/kg Schädigungen an der Struktur und Funktion der menschlichen Gene verursachen können".

Naila-Studie zu Krebs
Ein berühmtes Beispiel dafür ist auch die "Naila-Studie". In dieser wurden die Bewohner der Stadt Naila (Oberfranken) anhand der Entfernung ihrer Wohnung zu einem Mobilfunkmast eingeteilt und die Krebshäufigkeit nach zehn Jahren Beobachtung untersucht. Laut Studie besteht ein Zusammenhang zwischen der Entfernung und der Häufigkeit, nämlich zu 95 beziehungsweise zu 99 Prozent.

Belastung minimieren
Die Strahlenbelastung kann durch Beachtung von simplen Dingen minimiert werden, wie zum Beispiel Telefonieren mit Freisprecheinrichtung oder warten, bis das Handy eine Verbindung aufgebaut hat, bevor man es an den Kopf hält.

Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

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