Hunde finden nur selten Badeplätze

Wenn schon nicht Baden in Millstatt erlaubt, dann eben Fliegen...
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BEZIRK. Ist es schon für Einheimische schwierig genug, außerhalb von kostenpflichtigen Schwimmbädern, einen Badeplatz an den Seen zu finden, haben es Hunde noch schwerer. Für sie gilt an allen Kärntner Seen ein absolutes Badeverbot.

In Parks Leinenpflicht

Nach dem Kärntner Landessicherheitsgesetz müssen Hunde in öffentlichen Parkanlagen oder sonstigen öffentlich zugänglichen Erholungsflächen an der Leine geführt werden und/oder einen Maulkorb tragen. Wenn nun so eine Grünfläche am Ufersaum liegt wie beispielsweise der Klinger- oder Klauberpark in Seeboden, kann der geliebte Vierbeiner von der Leine gelassen werden und in den Millstätter See hinaus schwimmen.

Hygiene verbietet Baden

Denn das Badeverbot gilt besonders für jene Bereiche, in denen ausdrücklich Menschen schwimmen - wie eben in Freibädern. So dürfen Hunde zum Beispiel in Döbriach zwar mit hinein in einen bestimmten Abschnitt des Schwimmbades Tschinder, doch dürfen sie aus hygienischen Gründen nicht ins Wasser und müssen auf der Wiese bleiben.

Hunderorado Riegerbachdelta

Aber gerade in Döbriach gibt es das Hundedorado am Millstätter See schlechthin: das Mündungsdelta des Riegerbachs. Die frei zugängliche Sandbank hat sich zu einem regelrechten Hundetreff aller Rassen entwickelt. Hier können die Vierbeiner toben, laufen und gemeinsam mit mit Frauchen und Herrchen im kühlenden Nass planschen. Weitere Bademöglichkeiten bietet das weitgehend unbebaute, meist nur zu Fuß zu erreichende Südufer. Dort haben beim Gasthof Laggerhof in Rothenthurn und im Strandbad Messner auch Vierbeiner Zutritt. Im eigenen Bereich auf der Liegewiese können sich Hunde tummeln, auch finden sie einen
eigenen Badebereich vor.

Flüsse im Überfluss

Schließlich bieten sich die Auen der zahlreichen Bäche und Flüsse wie Drau, Möll, Malta und Lieser an, wo sich parallel zu Wander- und Radwegen häufig geeignete Badeplätze für Hunde befinden. Allerdings sollte wirklich nur der nahe Uferbereich benutzt, die Strömung gemieden werden.

Autor:

Michael Thun aus Spittal

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