Investitionen in Sachsenburger Pelletwerk

Das Pelletwerk in Sachsenburg soll verkauft und anschließend umgebaut werden
  • Das Pelletwerk in Sachsenburg soll verkauft und anschließend umgebaut werden
  • Foto: KK/Solarenergie Ulm
  • hochgeladen von Julia Astner

SACHSENBURG (aju/ven). Die deutsche Firma Solarenergie Ulm plant den Kauf des Pelletwerks Pellex in Sachsenburg. Eine Crowdinvesting-Kampagne soll die Umsetzung der Pläne unterstützen.

Stabile Einnahmen

Solarenergie Ulm hat heuer bereits in eine Produktionslinie im seit mehreren Jahren in Betrieb befindlichen Pelletwerk Sachsenburg in Kärnten investiert. Dank einer Crowdinvesting-Kampagne ist im Werk eine moderne Absack- und Palettieranlage installiert worden. Im nächsten Schritt möchte Solarenergie Ulm das Werk kaufen und setzt abermals auf Crowdinvesting, um dieses Vorhaben lastenfrei umzusetzen. Die Crowdinvestoren investieren in Grund und Boden nebst Aufbauten, es soll sich um ein sachwertunterlegtes Investment handeln. Das Werk wird in Folge an den strategischen und bereits vor Ort tätigen Partner Pellex Bioenergie AG verpachtet und nach zehn Jahren an diesen verkauft werden. Die stabilen Pachteinnahmen fließen an Solarenergie Ulm.

Zukunftsfit

Die Firma Pellex Green Power GmbH ist bereits seit 2014 Pächter des Pelletwerks. "Durch die Veräußerung ändert sich unsere Rolle und Vertragskonstellation kaum", sagt Carsten Schramm, Vorstand der Pellex AG. Die Solarenergie Ulm werde das Werk umbauen und erweitern und es so zukunftsfit machen. "So werden wir besser in der Lage sein, auf die hohe Nachfrage am Standort zu reagieren", sagt Schramm. Darüber hinaus gebe es Planungen für weitere Standorte, die man mit der Solarenergie Ulm umsetzen möchte.

Mehr Mitarbeiter

"Am Standort werden derzeit drei Mitarbeiter beschäftigt. Nach dem Um- und Ausbau werden es neun Mitarbeiter sein", sagt Schramm. Möglich werden soll das durch eine Summe von 400.000 bis 500.000 Euro, die durch Crowdinvesting gesammelt werden soll. "Der Standort Sachsenburg zeichnet sich durch eine besondere Preisstabilität und eine konstante Nachfrage aus Italien aus. Es können auf dem Standort mehr Pellets verkauft werden, als die Produktion derzeit hergibt", sagt Schramm.

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