Auszeichnung
Krankenhaus Spittal ist zertifiziertes Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Das Spittaler Krankenhaus ist nun Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie
  • Das Spittaler Krankenhaus ist nun Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie
  • Foto: KH Spittal
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

SPITTAL. Die Chirurgische Abteilung des Krankenhauses Spittal wurde Anfang des Jahres 2019 als Kompetenzzentrum für chirurgische Eingriffe bei Brüchen der Bauchwand (Leisten-, Nabel- Narben- und Zwerchfellbrüche, so genannte Hernien) zertifiziert. Damit ist das Krankenhaus Spittal Kärntens einziges und österreichweit das dritte zertifizierte Hernien-Kompetenzzentrum.

300 Operationen im Jahr

Pro Jahr werden im Krankenhaus rund 300 Bruchoperationen durchgeführt – damit gehören diese Operationen zu den häufigsten Eingriffen.
„Wir setzen hohe Qualitätsmaßstäbe im Bereich der Hernienchirurgie und scheuen keinen Vergleich“, erklärt Primarius Alexander Pertl. Die Sicherung der Ergebnisqualität ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zertifizierung. Diese erfolgt über die Herniamedstudie, an der das Krankenhaus Spittal neben weiteren Spitälern in der DACH-Region teilnimmt. „In dieser Qualitätssicherungsstudie werden sämtliche Patienten, die einer Bruchoperation unterzogen werden, anonymisiert erfasst, sodass wir eine lückenlose Operationsstatistik der bei uns operierten Patienten durchführen können“, so Pertl.
Das Audit für die Zertifizierung zum Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie erfolgte durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Hernie (CAH).

Starker Wandel in der Technik

In den letzten Jahren ist es in der Hernienchirurgie zu einem starken Wandel in der Operationstechnik gekommen. Der Leiter des Hernienzentrums, Oberarzt Michael Aschenbrenner, dazu: „Wir führen operative Eingriffe nach neuesten Standards und Leitlinien durch. So werden, wenn möglich, bevorzugt knopflochchirurgische Operationen auch bei komplexen Brüchen durchgeführt.“ Die individuelle Behandlung steht im Mittelpunkt, wie Oberarzt Franz Scheiflinger erklärt: „Wir erstellen für jeden Patienten ein maßgeschneidertes Konzept der Bruchversorgung, getreu unserem Motto – weil der Mensch zählt. Das Behandlungskonzept legen wir bereits in der Herniensprechstunde fest, um Patienten umfassend über den geplanten Eingriff aufklären zu können.“

Die Hernienchirurgie verzeichnet eine stark steigende Tendenz. Mit der zunehmenden Komplexität der Bruchversorgung wurde an der Chirurgischen Abteilung ein Team etabliert, das sich der operativen Behandlung schwerpunktmäßig widmet. Der Leiter des Hernienzentrums Oberarzt Michael Aschenbrenner, Oberarzt Franz Scheiflinger und Primarius Alexander Pertl verfügen als zertifizierte Mitglieder des Hernienzentrums über spezifisches medizinisches Fachwissen und haben sich zur laufenden Fortbildung und Weiterentwicklung verpflichtet.

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