Maßnahmen gegen weiteren Lockdown
Maskenpflicht in Öffentlichkeit wird akzeptiert

Hannelore Amlacher, Ingrid Krainz und Gerlinde Bartlmä fühlen sich mit Maske sicherer
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  • Hannelore Amlacher, Ingrid Krainz und Gerlinde Bartlmä fühlen sich mit Maske sicherer
  • hochgeladen von Michael Thun

Die neuen Anti-Covid-Regelungen der Bundesregierung, mit denen ein weiterer Lockdown vermieden werden soll, werden weitgehend akzeptiert.

SPITTAL. Angesichts der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus muss jetzt im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn kein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann. Das gilt beispielsweise für Märkte. In der Draumetropole hat der Wochenmarkt die Probe aufs Exempel bestanden, wie eine Umfrage der WOCHE ergab. Und auch die Kontrolle der 2G-Regel, nach der nur Geimpfte und Genesene Einzelhandelsgeschäfte betreten dürfen, bereitet keine Probleme.

Ein "notwendiges Übel"

Meist lachend, sofern dies unter der Maske erkennbar ist, begegnen die Marktbesucher der Frage, ob das Tragen der Maske ein gravierendes Problem darstelle. "Es ist nicht ganz so schlimm", entgegnet die Spittalerin Margarethe Kuhn. Der frühere stellvertretende Landtagspräsident Hans Gallo (FPÖ) aus Feistritz spricht von einem "notwendigen Übel". Und Katharina Pipan, Spittal, meint, die Maske störe kaum: "Wir werden sie wohl noch länger tragen müssen." Positives der Maskenpflicht gewinnen die drei Spitalerinnen Hannelore Amlacher, Ingrid Krainz und Gerlinde Bartlmä ab: "Wir fühlen uns so sicherer. Wir haben uns schon daran gewöhnt. Was soll man sonst machen?"

"Corona ist wie eine Grippe"

Wie beliebt die Region und der Spittaler Wochenmarkt sind, zeigen diese deutschen Einwanderer: Jürgen und Angela Bahrenberg, die von Darmstadt nach Ferndorf gezogen sind, sagen bestimmt: "Das ist ein Muss!" Marion Riebler aus Stuttgart und der Mannheimer Oliver Binder, die in Seeboden eine neue Heimat gefunden haben, finden die Maskenpflicht "okay": "Uns wäre lieber, wenn wir ohne Maske wären, aber sie sind eine Notwendigkeit!" Lediglich der ungeimpfte Ferndorfer Hans Stichauner, der sich nicht als "Impfgegner" empfindet, sagt unter der Maske: "Das ist überflüssig. Wir werden von der Politik verschaukelt. Corona ist wie eine Grippe."

Problemlose 2G-Kontrolle

Zur 2G-Kontrolle in Geschäften führt Josef Aichholzer ("Vif-Zack") aus: "90 Prozent der Kunden zeigen mir unaufgefordert den Impfnachweis. Jetzt, in der ruhigen Zeit, sind die Kontrollen kein Problem. Aber in der Weihnachtszeit hätte ich dafür einen Angestellten gebraucht und das kann ich mir nicht leisten." Tina Schwarzenbacher ("Street One") meint lapidar: "Ich habe überhaupt keine Probleme. Der Impfnachweis wird gerne unaufgefordert vorgezeigt." Und auch Christa Egger ("Zinell") schwärmt: "Das ist bei uns überhaupt kein Problem: Wir haben meist Stammkunden, aber es funktioniert auch bei den anderen."

"Spittal noch mehr ausgestorben"

Grundsätzlich gegen die 2G-Verordnung ist Glasgraveur Michael Forstner: "Ich finde es nicht sinnvoll, wenn Ungeimpfte unkontrolliert in Discounter dürfen, die auch Waren von uns Kleingewerblern anbieten. Außerdem werden Ungeimpfte mit der neuen Regelung vom öffentlichen Leben ausgeschlossen, ist Spittal noch mehr ausgestorben, als es schon vorher war. Deshalb begrüße ich die Initiative einheit.at, in der sich Unternehmer wie Albin Brunner für eine freie individuelle Impfentscheidung aussprechen. Meine Frau Christiane und ich führen die Boutique Grandisch in zweiter Generation seit 60 Jahren."

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