Ein halbes Jahr vor Fusion von drei Tourismusregionen:
"Mein 1. Gipfel in den Nockbergen" eröffnet

Sebastian Schuschnig, Melanie Golob, Dietmar Rossmann und Stefan Brandlehner
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"Mein 1. Gipfel in den Nockbergen" heißt der neue Familienwanderweg, der am Ende des Langalmtals besonders für kleine Bergfexe konzipiert wurde.

RADENTHEIN-LANGALMTAL. Ein total entspannter Landesrat Sebastian Schuschnig bemerkt: "Bei diesen hohen Temperaturen verlassen wir gerne Klagenfurt, um Termine in höheren Regionen wahrzunehmen." Anlass war die offizielle Einweihung des Familienwanderweges "Mein 1. Gipfel in den Nockbergen", der am Ende des Langalmtals in einer Seehöhe von 1.655 Metern am Erlacherhaus nach 5,2 Kilometern auf dem Arkerkopf in 1.970 Metern Seehöhe endet. Die Wanderzeit wird mit insgesamt zweieinhalb Stunden angegeben.

Spielerisch Natur erleben

Der Familienwanderweg, konzipiert von Tourismusmanagerin Stefanie Egger, führt auf einem  sonnigen Schotteruntergrund vorbei an sechs Stationen, die Kindern ab sechs Jahren spielerisch die Wunder der Natur und die Besonderheiten des Unesco-Biosphärenparks Nockberge näher bringen. Die Kosten betrugen 50.000 Euro, zu 40 Prozent subventioniert aus Mitteln des Bundes, Landes und der Europäischen Union. Die Wanderungen können allein oder vom 8. Juli bis 28. Oktober jeden Donnerstag um 10 Uhr ab Erlacherhaus unter Führung von Biosphärenpark-Rangern unternommen werden. Anmeldungen bis zum Vortag um 16 Uhr im Tourismusbüro Seeboden, Telefon 04762 812 55 12.

Pilotprojekt dreier Regionen

"Mein 1. Gipfel in den Nockbergen" ist das erste Leitprojekt der Millstätter Tourismus GmbH (MTG) für Familien und überhaupt das erste, das regionalübergreifend verwirklicht wurde, sozusagen ein Pilotprojekt der Fusion der Tourismusregionen Millstätter See, Bad Kleinkirchheim und Nockberge zum 1. Jänner 2022. Aus diesem Grund hat sich auch Tourismusreferent Schuschnig mit Kollegen im Erlacherhaus von Bernd und Angelika Erlacher getroffen.

Zusammenarbeit gewürdigt

Die Geschäftsführer von MTG und der Tourismusregion Nockberge, Stefan Brandlehner und Dietmar Rossmann, würdigten die künftige Groß-GmbH mit ihren kostensenkenden Synergie-Effekten, die zwar an den unterschiedlichen Erlebnisräumen festhalten, aber das Know-How der 20 Mitarbeiter bündeln werde. Ziel ist es, eine gemeinsame Service-Karte für die Großregion zu entwickeln. Melanie Golob, Vizebürgermeisterin und Vorzitzende desTourismusverbandes Döbriach-Radenthein, lobte wie auch Schuschnig vor allem die Zusammenarbeit von Grundstückseignern und Touristikern, die das erste gemeinsame Projekt zu einer Großregion überhaupt ermöglich hätten. Rossmann, der seit 32 Jahren die Geschicke des Unesco-Biosphärenparks Nockberge leitet, fasste zusammen: "Die Tourismusregion nimmt Fahrt auf."
 

Zur Sache:

Die Großregion Millstätter See/Bad Kleinkirchheim/Nockberge, die 16 Gemeinden von Lendorf bis Feldkirchen umfasst, zählt 1.693 Tourismusbetriebe mit 28.465 Betten. Die Zahl der Nächtigungen 2019, also noch vor Covid-19: Bad Kleinkirchheim 855.115, Millstätter See 1.187.439, Nockberge 420.278.

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