Reconstructing-Projekt
Mieter beziehen die ersten 24 Wohnungen von Mega-Wohnbau-Projekt in Spittal

Die ersten 24 Mieter können einziehen: Wolfgang Ruschitzka (LWBK), Bürgermeister Gerhard Pirih, Mieterin Silvia Kastrati, Wohnbaureferentin Gaby Schaunig, Mieterin Alberia Morina, Harald Repar (LWBK)
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  • Die ersten 24 Mieter können einziehen: Wolfgang Ruschitzka (LWBK), Bürgermeister Gerhard Pirih, Mieterin Silvia Kastrati, Wohnbaureferentin Gaby Schaunig, Mieterin Alberia Morina, Harald Repar (LWBK)
  • Foto: LWBK/fritzpress
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

24 Wohnungen von erstem Bauabschnitt des Reconstructing-Projektes in Spittal an Mieter übergeben. Nächster Bauabschnitt startet im Herbst. 

SPITTAL. In der bereits in die Jahre gekommenen Wohnsiedlung der Bauvereinigung „Neue Heimat“ im Bereich Tiroler Straße/10.-Oktober-Straße in Spittal/Drau entstand in knapp zwei Jahren Bauzeit in einer ersten Baustufe (die WOCHE berichtete) ein neues Wohnhaus mit 24 Einheiten. Nun wurden die Schlüssel an die neuen Mieter übergeben.

Mehr Wohnkomfort

Nach einem Masterplan wurde für die Altsiedlung in Spittal – in Abstimmung mit der Stadtgemeinde – eine Bebauungsrichtlinie erarbeitet und durch das aus dem Drautal stammende Architektenteam Paul Mandler und Stefan Thalmann geplant. „Reconstructing als neue Strategie im geförderten Wohnbau bringt einen wesentlichen Qualitätsschub in bestehende Anlagen. Dies ist für die Bewohner mit einem gesteigerten Wohnkomfort verbunden“, betonte Wohnbaureferentin Gaby Schaunig. „Dort, wo Sanierungen unwirtschaftlich und aufgrund baubehördlicher Vorgaben oder feuerpolizeilicher Bestimmungen nicht möglich sind, bietet diese schonende Bebauungsweise eine optimale Alternative. Mit der Projektumsetzung durch gemeinnützige Wohnbaugesellschaften ist zugleich gewährleistet, dass die Mieten in Kärnten auch für die Zukunft niedrig bleiben.“

3,2 Millionen Euro für erste Baustufe

Aus „Alt mach Neu“ lautet die Devise im Reconstructing: Dabei wird sanierungsbedürftiger Althausbestand durch neue Wohnanlagen in unmittelbarer Nähe ersetzt. Mit dem bautechnisch neuesten Stand kommen eine optimale Wärmedämmung und eine klimafreundlichere Heizung, durch die zentrale Fernwärmeversorgung, zum Einsatz. Die Bauausführung erfolgte ausschließlich durch Kärntner Unternehmen, das Investitionsvolumen für die erste Baustufe beträgt rund 3,2 Millionen Euro.

125 Häuser von gemeinnützigen Gesellschaften

„Für die Stadtgemeinde Spittal ist es entscheidend, einen attraktiven Wohnungsbestand zu leistbaren Preisen anbieten zu können, für Jung und Alt. Ich freue mich, dass wir dieses zukunftsweisende Projekt mit der Landeswohnbau Kärnten (LWBK) als Partner realisieren konnten und bin schon auf die Umsetzung der nächsten Baustufe gespannt“, so Bürgermeister Gerhard Pirih.
Mit Fertigstellung der neuen Wohnanlage verwalten die gemeinnützigen Gesellschaften vom Landeswohnbau Kärnten – Neue Heimat, Kärntner Heimstätte und GWG Villach – in Spittal insgesamt 125 Häuser mit 1.062 Mietwohnungen.

Hilfe beim Umzug

„Die neue Anlage bietet beste Wohnstandards, so gehören Parkettböden, Sonnenschutz, Loggien und eine Liftanlage zur Basisausstattung. Räumliche Zusatzangebote wie Kellerabteile, Trocken- und Fahrradabstellbereiche sowie Einstellplätze in der Tiefgarage stehen den Bewohnern ab sofort zur Verfügung“, sagte Harald Repar, kaufmännischer Geschäftsführer der LWBK. „Beim Umzug in die neuen Wohnungen unterstützen wir die Mieter, indem wir Hilfestellungen beim Transport, bei Auf- und Abbauten von Möbeln, aber auch bei der fachgerechten Entsorgung nicht mehr benötigter Gegenstände anbieten.“

Nächste Baustufe im Herbst

Mit der nächsten Baustufe wird bereits im Herbst 2019 an der Stelle der Häuser Tiroler Straße 34 - 42 begonnen. Für die umliegenden Bewohner werden an die 40 weitere geförderte Wohnungen, unter anderem mit teilbetreuten Einheiten, entstehen.
Mit Abschluss der Baustufe III, geplant für Ende 2025, gilt die Bebauung dieses Abschnittes mit insgesamt rund 100 Neubauwohnungen und einem Gesamtinvestitionsvolumen von voraussichtlich zwölf Millionen Euro als erfüllt.

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