Tolles Projekt:
Mühldorf ist auf die Kärntner Biene gekommen

Drei Bienenfreunde: Imker Markus Angermann, Bürgermeister Erwin Angerer und Initiator Hadmar Rud
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  • Drei Bienenfreunde: Imker Markus Angermann, Bürgermeister Erwin Angerer und Initiator Hadmar Rud
  • Foto: Gemeinde Mühldorf
  • hochgeladen von Thomas Dorfer

Mühldorf initiiert Pilotprojekt zum Schutz und Erhalt der Kärntner Biene.

MÜHLDORF. Bienen kommt eine beträchtlich ökologische Bedeutung zu. Sie bestäuben Pflanzen und tragen damit in einem erheblichen Maße zur Erhaltung von Wild- und Kulturpflanzen sowie deren Erträgen bei. „Ich weiß, welche wichtige Rolle diese kleinen Tiere für unser Ökosystem und unser tägliches Leben spielen. Wir brauchen die Bienen, um die Nahrungsversorgung für Mensch und Tier aufrechterhalten zu können“, so der ehemalige Hobby-Imker und Landwirt Hadmar Rud.

Kampf dem Bienensterben

Aber Achtung: Seit vielen Jahren wird ein vermehrtes "Bienensterben" beobachtet. Die Gründe dafür sind manigfaltig, wie Verlust der Biodiversität oder Pestizide. Ohne "Sumsi" hätten Mensch und Tier ein Problem. Daher werden Gegenmaßen gesetzt. "Es wird u.a. die Diversität gestärkt, professioneller vorgegangen und auch Zucht soll dafür sorgen, dass es eine höhere Bienendichte bei uns gibt", so Rud, der in Mühldorf die Initiative „Bienenfreundliche Gemeinde“ ins Leben rief.

Reinrassige Bienenzucht

Seit 2009 werden auf Ruds Alm reinrassige Kärntner Bienen-Königinnen gezüchtet. Die Belegstelle liegt auf der Ochsenalm in 1.610 Meter Seehöhe. Sie ist im Besitz des Bezirksverband Spittal und  wird von der Zuchtgruppe Mühldorf Ochsenalm betreut. Vorstand Hans Jörg Aschbacher: "Es handelt sich um eine reine Begattungsstelle. Im Vordergrund steht ganz klar die Begattung und nicht die Honiggewinnung. Im Umkreis von 3 Kilometer sind keine anderen Bienenvölker erlaubt."

700 neue Königinnen pro Jahr

Pro Jahr werden derzeit auf der Ochsenalm 600 bis 700 Königinnen belegt. Der "Nachwuchs" steht für 600, 700 Völker mit jeweils 35.000 Tieren zur Verfügung. "Durch die reinrassige Züchtung sind die Bienen gutmütiger, weniger anfällig für Krankheiten & die insgesamt positiven Eigenschaften der Biene werden stärker ausgebildet", so Rud, der mit der Aktion "Bienenfreundliche Gemeinde" die Züchtung reinrassiger Kärntner Bienen-Königinnen in der Region forcieren will.

Perfekte Bedingungen

Die Kärntner Biene ist seit Jahrhunderten in unserer Region heimisch. Sie sorgt für Biodiversität, Bestäubung und liefert hochwertige, regionale Produkte. „Sie ist auf die heimischen Pflanzenarten optimal angepasst und hat eine ausgezeichnete Honig- und Bestäubungsleistung. Mit ihrer Zucht wollen wir eine höhere Bestaubungsrate mit der Kärntner Carnica Biene schaffen", erzählt Rud, dem auch die Weiterbildung und Jungimkerförderung am Herzen liegt: "Nur so kann die Carnica auf lange Sicht bei uns erhalten und die Reinzucht in Qualität und Quantität gefördert werden."

"Alles für die Biene"

Unterstützt werden Ruds Bemühungen von der Gemeinde Mühldorf. Bürgermeister Erwin Angerer sagt seine Unterstützung zu: „Mit einer Bestäubungsprämie, der Übernahme der Beleggebühren und Kosten für die veterinärmedizinische Untersuchung sowie dem Anlegen von Blühflächen und der Bereitstellung von Standorten, wollen wir Imker motivieren weitere Bienenstöcke aufzustellen und die Reinzucht der Carnica zu fördern.“

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