Meningokokken
Oberkärntner Schülerin ist außer Lebensgefahr

Die Erkrankung wird über die Atemwege übertragen

Neunjährige auf dem Weg der Besserung. 

EISENTRATTEN. Die Schülerin der Volksschule Eisentratten, die an Meningokokken erkrankt war (die WOCHE berichtete), ist außer Lebensgefahr. 

Große Erleichterung

Mit großer Erleichterung reagierten heute Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair auf die äußerst erfreuliche Nachricht aus dem Landeskrankenhaus Salzburg. Dort liegt seit Tagen jenes neunjährige Mädchen aus Krems, bei dem eine Meningokokken-Infektion festgestellt wurde. Und eben dort kämpften Ärzte um das Leben der kleinen Oberkärntnerin erfolgreich, sodass sich das Kind nun außer Lebensgefahr befindet. „Wir danken allen Beteiligten für ihr professionelles Vorgehen. Die Rettungskette wurde rasch in Gang gesetzt, sodass vor allem die Eltern jetzt aufatmen können“, sagten Kaiser und Klinglmair heute. Dass sich das Mädchen nun außer Lebensgefahr befindet, sei zudem der Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau zu verdanken.

"Rasche Reaktion"

Beide, Kaiser und Klinglmair, zeigten sich nach dem jüngsten Entwicklungen rund um die Mengingokokkenerkrankung äußerst erleichtert. „Es kann für Eltern wohl kaum ein schlimmerer Fall eintreten, als dass sie um das Leben ihres Kindes bangen müssen. Dank der raschen Reaktion des Direktors Traugott Graf, der Schulinspektorin Barbara Bergner, der Gesundheitsabteilung bzw. der Landessanitätsdirektion und vor allem der behandelnden Ärzte können die Eltern nun aufatmen und wir tun es mit ihnen“, so Kaiser weiter, der als Vater die Ängste und Sorgen der Eltern „nur zu gut nachvollziehen“ kann und dem Mädchen die besten Genesungswünsche ausrichtet.

Keine Gefahr für Mitschüler

Auch sämtliche Schüler an der Volksschule Krems wurden mit Medikamenten zur Vorbeugung versorgt, es bestehe jedoch keine Gefahr mehr für sie und ihre Lehrer.

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