"Pistenmaut" für Tourengeher kein Thema

Am Großglockner genießt der Schifahrer ein herrrliches Panorama.
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Die Wintersportsaison steht vor der Tür, was gibt's Neues in der Region? Die WOCHE hat sich umgehört.
(mit). Die erfreulichste Nachricht zuerst: Eine "Pistenmaut", wie sie im Salzburger Land für Tourengeher erwogen wird, um die getrennt angelegten Skirouten zu finanzieren, steht bei uns nicht zur Debatte. "Tourengeher sind Top-Meinungsbilder und sollten nicht verärgert werden", sagt dazu beispielhaft für die hiesigen Skigebiete Peter Zaucher vom Mountain- and Family-Resort Lieser-Maltatal/Innerkrems.

In diesem Gebiet wurde zur anstehenden Saison das Freeride-Resort ausgebaut, um abseits der 45 km präparierten Pisten, gleichwohl aber im gesicherten Gelände, carven zu können. Im Winter läuft auch der zuletzt stillgelegte Mattehanshöhe-Schlepplift wieder. Die Liftpreise erhöhen sich, dem allgemeinen Preisindex angepasst, um durchschnittlich zwei Prozent.

Um zwei Prozent teurer werden auch auf "Kärntens Sportberg" Goldeck die Mehrfachtageskarten, während sich der Preis für die reine Tageskarte nicht ändert. Dies kündigt Josef Autischer, Prokurist der Goldeck Bergbahnen GmbH, an. Im Übrigen wartet der Spittaler Hausberg nach der Inbetriebnahme der neuen Talbahn ab Winter mit vielen weiteren Neuigkeiten auf. Autischer zufolge steht beim Eggeralm-Lift erstmals ein Snowpark zur Verfügung, an der Bergstation mit dem "Kinderland" ein Skigebiet für Anfänger. Dort hat auch die Skischule ein neues Terrain.

Anfang Dezember soll bei der Talstation das neue Info-Gebäude mit einer 900 Quadratmeter großen Halle stehen, in der vielfältige Annehmlichkeiten geboten werden. So können im Skidepot über Nacht die Ski sicher, Stiefel und Handschuhe zum Trocknen verwahrt werden.

Skidepots an der Talstation werden heuer auch am Großglockner eingerichtet, wie Eva Oberrainer von der Großglockner Bergbahn Touristik informiert. Eine Verbesserung der Pistenqualität soll durch den Einsatz von Schneelanzen anstelle herkömmlicher Schneekanonen erreicht werden - bei gleichzeitiger Einsparung von Energie. Schließlich richtet Heiligenblut ein sogenanntes Freeride Checkpointsystem ein, das unter anderem aktuelle Lawinenwarninfos und allgemeine Wetterangaben beinhaltet. Für den Skipass sind zwei bis drei Prozent mehr als vor zwölf Monaten zu entrichten.

Zum Katschberg teilt der Tourismusverband St. Michael/Lungau mit, ein neuer Skipass ab eineinhalb Tagen verbindet erstmals Obertauern mit seinen 26 Liftanlagen auf 100 Pistenkilometern mit Grosseck-Speiereck mit 10 Liftanlagen auf 50 Pistenkilometern. Neu sind ferner ein Winterwanderweg von der Bergstation der 8er-Kabinenbahn bis zur Speiereckhütte sowie eine Rodelbahn von der Speiereckhütte bis zur Bergstation der Sonn Alm Bahn. Die Preise werden moderat erhöht, beispielsweise kostet eine Tageskarte mit 38 Euro um 50 Cent mehr als in der vergangenen Saison.

Für die Bergbahnen Emberger Alm gibt Wolfgang Sattlegger aus Berg im Drautal bekannt, die Preise seien stabil geblieben, neue Investitionen wurden nicht getätigt.

Bad Kleinkirchheim gibt sich gewohnt familienfreundlich. Eike Reutler von der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen, Sport- und Kuranlagen GmbH verweist darauf, dass vom 12. Jänner bis 8. März 2013 die "Die Skistars von morgen“ bis 12 Jahre für nur einen Euro pro Skitag carven können. Und vom 9. März bis 1. April ist während der Ski-Thermen-Wochen ist der Skipass bereits inklusive, während die Thermen zum halben Preis aufgesucht werden können. Viel Hoffnung setzt das Bad auch auf den neuen Funpark auf der Nockalm, der in der vergangenen Wintersaison ob des Schneemangels noch kaum genutzt werden konnte.

Am Mölltaler Gletscher wird bereits am 19. Oktober die Wintersaison eröffnet. Petra Pichler von der Mölltaler Gletscherbahnen GmbH & Co KG berichtet, neu sei seit einem Jahr die 4er Sesselbahn „Alteck“, die etwa 40 Prozent mehr Pisten erschließt. Die Liftpreise wurden bis zu drei Prozent mehr angehoben.

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