Radenthein ist die Stadt der Granate

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Die erstmalige urkundliche Erwähnung Radentheins erfolgte im Jahre 1177, als das „Dorf Radenthein mit einer Kapelle“. Es gehört zum Besitz des Klosters Millstatt, welches für das gesamte Gebiet der heutigen Gemeinde Radenthein von großer Bedeutung ist. Im ausgehenden Mittelalter beginnt man im Gebiet Radenthein mit dem Bergbau. An der Stelle, wo sich heute das Magnesitwerk befindet, wird das erste Hammerwerk zur Verarbeitung von Eisen errichtet. 1930 wird Radenthein zur Marktgemeinde erhoben, die im Jahr 1951 das Radentheiner Wappen verliehen bekommt. 1995 erfolgt die Stadterhebung.

Gemeindewappen

Das Radentheiner Wappen soll den Bergbau, der das Leben der Gemeinde bis heute maßgeblich bestimmt, und die Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Land Kärnten versinnbildlichen. Den Bergbau symbolisiert der geschliffene Kristall, von dem silberne Strahlen ausgehen. Er verweist auf die Millstätter Alpe bzw. den Lucknergraben als Fundstätten der Granaten ("Blutstropfen der Berge"). Der schwarze Löwe hat eine doppelte Symbolik: Zum einen steht er als Sinnbild der Kraft und Stärke für die Magnesitindustrie, die Radenthein zum wichtigen Industriestandort gemacht hat. Zum anderen wurde er als einer der drei Löwen aus dem Landeswappen entnommen.

Touristische Erlebnisse

Neben dem geschichtlich begründeten Bergbau, hat die GranatStadt auch touristisch einiges zu bieten. Zusätzlich zur direkten Lage am Millstätter See in Döbriach und der Nähe zu den Nockbergen, locken vor allem das Sagamundo – Haus des Erzählens in Döbriach sowie das Granatium in Radenthein jedes Jahr zahlreiche Einheimische und Besucher in die Nockstadt.
Daneben gibt es über das Jahr verteilt regelmäßige und immer wieder kehrende Veranstaltungen, wie den Döbriacher Markt oder die Radentheiner Mineralientage, die heuer bereits zum 22. mal stattfanden. Nationale und internationale Aussteller präsentieren dort mineralogische Raritäten, Schmuck und Edelsteine.

Vereinsleben

Die Gemeinde Radenthein zeichnet sich durch ein sehr aktives Vereinsleben aus. Mehr als 50 Vereine, wie die Feuerwehren oder Pensionistenverbände, davon rund 30 Kulturvereine, zu denen unter anderem die Faschingsgilde Döbriach, der Kaninger Viergesang, Nockbrass, die Perchtengruppe Radenthein und die Trachtenkapelle St. Peter gehören, gestalten das kulturelle und gesellschaftliche Leben, das durch zahlreiche Events und Veranstaltungen geprägt ist.

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