Slow Food in Kärnten
Schüler lernen gesundes Essen kochen

Geradezu professionell bereiten die Schüler das dreigängige Menü vor
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Um Schülern das Bewusstein für gesundes Essen zu schärfen und zugleich, etwa beim Schnippeln von Gemüse, die Feinmotorik zu schulen, wurde in der Neuen Mittelschule (NMS) erstmals ein Slow-Food-Nachmittag veranstaltet.

OBERVELLACH. Die Zwillingsgeschwister Viktoria und Sebastian Raunegger wissen es: "Slow Food bedeutet, nur regionale Zutaten vom Bauern verwenden, darauf achten, woher das Essen kommt." Die beiden Elfjährigen der 2b der NMS, betreut von Fachlehrerin Jacqueline Friedrich, bereiten mit Volksschülern von der von Maria Wohlgemuth geleiteten Nachmittagsbetreuung das Menü "Nudelkuddelmuddel" vor, bestehend aus einer Kürbiscremesuppe, Kärntnernudeln und Mousse au chocolat.

Ganzheitliches Lernen

Diesem praktizierten ganzheitlichen Lernen zu Seite stehen die heimischen Profis Annemarie Pacher ("Landhotel Pacher") und ihre Schwester Isabella Knötig, die keinen Geringeren als den Steirer Johann Lafer vor mehr als 20 Jahren in die Geheimnisse der Kärntnernudeln eingeweiht hatte, sowie Edith Lesnik ("Grillkunst") mit Tochter Daniela Egger und der sechsjährigen Enkeltochter Diana.

Servietten falten

Während einige NMS-Schüler noch schnell frisches Gemüse und andere Zutaten bei SPAR vis-à-vis besorgen, falten Sebastian Raunegger, der die einschlägige Kunst von seiner Oma gelernt hatte, und Emanuel Kalsberger 40 Papierservietten. Sodann machen sich die Schüler zwischen sechs und elf Jahren an die Arbeit: Es werden Hokkaido-Kürbisse entkernt und in Würfel geschnitten, Taschen für die Kärntnernudeln einschlißlich Krendeln geformt, die Fülle aus Kartoffeln, Topfen, brauner Minze, gerösteten Zwiebeln, Salz und Pfeffer zubereitet, zum Schluss das Dessert.

Prominente Gäste

Als prominente Gäste haben sich eingefunden neben Schulleiterin Jasmin Possegger Bürgermeisterin Anita Gössnitzer, Vize Paul Pristavec, Eckart Mandler, Projektleiter Slow Food Kärnten, Projektorganisatorin Martina Plamenig und der Sprecher der 13 Betriebe umfassenden Slow Food Gemeinschaft Obervellach, Erwin Maier.

Demnächst "Slow Food Village"

Denn dieser Nachmittag, dem wöchentlich von ortsansässigen Wirten begleitete Kochkurse folgen sollen, gehört zum angestrebten Status eines Slow Food Dorfes, in dem sich Menschen um eine "verantwortungsvolle, traditionelle Ernährungs- und Esskultur kümmern, die in Kindergärten und Schulen, bei Veranstaltungen und in Kochworkshops erlebbar gemacht wird". Die Urkunde "Slow Food Village" wird Obervellach - wie auch Arriach, Berg/Drautal, Irschen, Millstatt, Nötsch und St. Daniel - am 20. November im Kloster Wernberg verliehen.

Autor:

Michael Thun aus Spittal

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