Europameisterschaft
Sommer, Sonne, Fußballfieber

Irena Dorfer ist leidenschaftliche Fußball-Trainerin und hauptberuflich als Pädagogin an der Volksschule Radenthein tätig.
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  • Irena Dorfer ist leidenschaftliche Fußball-Trainerin und hauptberuflich als Pädagogin an der Volksschule Radenthein tätig.
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  • hochgeladen von Stefanie Glabischnig

BEZIRK SPITTAL. Im Bezirk Spittal und europaweit sind gerade zahlreiche Fußballfans in Stimmung. Seit 11. Juni 2021 spielen 24 Nationen um den Pott. Irena Dorfer aus Spittal, Bernd Sommer aus Irschen und Sabrina Scheriau aus der Gemeinde Reißeck erzählen im Interview mit der WOCHE, was an der Ballsportart so besonders ist. 

Anpfiff

Kaum ein Haupt-, Markt- bzw. Dorfplatz ist aktuell nicht mit Fußballfans gefüllt, die beim Public Viewing willensstark mit ihrem Lieblingsteam mitfiebern. Von 11. Juni bis 11. Juli geht die 21. Fußball-Europameisterschaft über die Bühne, die coronabedingt von 2020 auf das Jahr 2021 verschoben wurde. Im Vorjahr hätte die EURO ihr 60-Jahr-Jubiläum gefeiert, aufgrund dessen wird erstmals in der Fußballgeschichte eine Endrunde in ganz Europa ausgetragen. 24 Nationen spielen in elf verschiedenen Ländern bzw. Stadien in Europa. Auch im Bezirk Spittal wird kräftig mitgefiebert. Irena Dorfer aus Spittal ist Pädagogin an der Volksschule Radenthein, war selbst leidenschaftliche Fußballerin und trainiert nun die U7-Mannschaft des Sportvereins Rothenthurn. Bernd Sommer aus Irschen arbeitet hauptberuflich als Angestellter bei einer Spedition, war selbst leidenschaftlicher Fußballer, war 13 Jahre lang Nachwuchstrainer und Nachwuchsleiter in seinem Heimatort und ist nun Trainer der Kampfmannschaft in Berg im Drautal. Sabrina Scheriau verbringt ihre Freizeit gerne mit Wandern, Musizieren und Kochen und verfolgt aktuell die Fußball-EM gespannt mit.

Begeisterungsfähig

Geht es um das Thema Fußball, kann man bei Irena Dorfer regelrecht ihre Begeisterung und Leidenschaft dafür spüren. Der 25-Jährigen wurde die Liebe zum Ballsport sozusagen in die Wiege gelegt. „Ich bin in einer richtigen Sportfamilie aufgewachsen. Mein Papa war selbst jahrelang Fußballer, meine Schwester und ich haben gekickt und auch meine Mama hat Fußball gespielt. Ich bin damit aufgewachsen und war von klein auf am Fußballplatz, um meinen Papa zu unterstützen“, so Irena. Seit ungefähr vier Jahren trainiert sie die U7 des SV Rothenthurn. „Es ist eine tolle Freizeitgestaltung mit den Kindern, man ist im Freien und kann die Jüngsten auf ihrem sportlichen Weg ein Stück begleiten“, erzählt sie begeistert. Ein besonderes Angebot hat der SV Rothenthurn für Mädchen, die sich auch fürs Kicken interessieren. „UEFA Playmakers ist eine Kooperation mit Disney, das bieten wir für Mädchen an, damit sie mehr zum Fußballsport kommen. Interessierte können sich direkt bei uns im Verein diesbezüglich melden“, so Irena.

Leidenschaft

Auch bei Bernd Sommer sind seine Begeisterung und Leidenschaft für den Ballsport regelrecht spürbar. Der 40-Jährige hat seine Liebe zum Ballsport schon früh für sich entdeckt: "Ich habe mit sieben Jahren begonnen Fußball zu spielen und kickte bis zu meinem 16. Lebensjahr in einer Nachwuchsmannschaft. Anschließend war ich leidenschaftlicher Fußballer in der Kampfmannschaft. Durch einen Unfall musste ich meine aktive Fußballkarriere leider mit 25 beenden. Seit 13 Jahren bin ich nun schon Nachwuchstrainer und Nachwuchsleiter", erzählt Bernd. Sowohl sportlich als auch organisatorisch war Bernd als Nachwuchsleiter stets gefordert. Als Trainer ist ihm eine gute Vorbereitung sehr wichtig. "Als Nachwuchsleiter fallen natürlich einige organisatorische Aufgaben wie das Beschaffen der Betriebsmittel für die Nachwuchsmannschaften, die Anmeldung der Kinder und noch mehr an. Es geht hier auch um die Organisation von Spielgemeinschaften im Nachwuchs, denn gerade im ländlichen Raum ist es üblich, dass man sich zu Gemeinschaften zusammenschließt", so Sommer.

Interessiert

Einerseits gibt es die "eingefleischten Fans", andererseits schauen sich die Spiele zahlreiche Interessierte an, die einfach die Stimmung und das Flair rund um die EM genießen. So auch Sabrina Scheriau aus Reißeck: "Obwohl ich kein Experte im Fußballsport bin, finde ich die Europameisterschaft richtig cool, weil dadurch ein richtiges Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Es ist ein Event, das ziemlich jeder mitverfolgt, egal ob Fußballfan oder nicht, das beeindruckt mich sehr", so die 22-Jährige.

Großevent EM

Dass Irena Dorfer, Bernd Sommer und Sabrina Scheriau natürlich gerade zu Zeiten der Europameisterschaft ganz in ihrem Element sind und mitfiebern, ist klar. „Man freut sich einfach auf die Großevents wie eine Europameisterschaft oder eine Weltmeisterschaft. Gerade jetzt, wo man wieder die Möglichkeit hat, gemeinsam Spiele mitzuverfolgen, ist das für mich besonders schön", so Irena. Sie drückt der österreichischen Nationalmannschaft natürlich fest die Daumen, ihr Favorit der diesjährigen Europameisterschaft ist Frankreich. „Natürlich unterstütze ich Österreich und habe ihnen ganz fest die Daumen gehalten, mein Favorit ist aber ganz klar Frankreich. Sie haben einfach einen sehr starken Kader, fast auf jeder Position gibt es zwei Topspieler. Schon vor drei Jahren waren die Franzosen so stark bei der WM, deshalb denke ich, dass sie gute Chancen auf den EM-Sieg haben.“ Bernd Sommer ist von Kindesbeinen an ein Fußballfan. "Als ich klein war, hatte bei uns in der Gemeinde der Fußballsport einen hohen Stellenwert, deshalb war ich von Beginn an davon begeistert." Die Europameisterschaft ist dem Drautaler aber nicht so extrem wichtig: "Ich verfolge aktuell natürlich die EM mit, mir ist sie aber nicht so wichtig", so Bernd. Er hat natürlich einen Favoriten: "Meine Favoriten der Europameisterschaft sind Frankreich und Italien, weil sie einen taktisch sehr guten Fußball spielen und großartige Einzelspieler in den Mannschaften mitspielen." Sabrinas Favoritenmannschaft ist Österreich: "Natürlich halte ich während der Europameisterschaft zur österreichischen Nationalmannschaft. Ich bin der Meinung, dass man sein eigenes Land schon unterstützen sollte und deshalb halte ich den Österreichern ganz fest die Daumen", erzählt die Studentin begeistert.

Mittendrin

Derzeit nutzen viele im Bezirk die Möglichkeit, via Public Viewing die Europameisterschafts-Spiele mitzuverfolgen. Natürlich genießen viele Fußballfans auch die Spiele von zuhause aus. Jeder, der schon einmal ein Fußballmatch live erlebt hat, weiß von der unbeschreiblichen Dynamik zwischen Spielern und Fans am Spielfeld zu erzählen. Sabrina Scheriau hat auch schon einige Spiele miterlebt: "Ich selbst habe zwar nie gekickt, aber ich schaue mir total gern diverse Spiele an, weil es einfach spannend ist. Bis jetzt war ich erst einmal bei einem Public Viewing dabei, aber ich finde diese Möglichkeit an und für sich richtig super, weil vor Ort ein Gemeinschaftsgefühl entsteht und man dadurch die Leute um sich herum besser kennenlernen kann. Schon alleine, wenn man zur gleichen Mannschaft hält, entsteht ein großartiges Miteinander, unabhängig davon, ob man sich kennt oder nicht", so Sabrina. Bereits bei zwei Public Viewing Veranstaltungen in Spittal war Irena Dorfer dabei. „Es war sehr viel los und alle haben sehr mitgefiebert, das war ein tolles Gefühl“, so Irena. Bernd Sommer genießt die EM von zuhause aus: "Ich schau mir die Spiele am liebsten von zuhause aus an, einfach weil ich dabei meine Ruhe genießen kann und mir meine eigene Meinung vom Spiel bilden kann", so Bernd.

Umfrage

Die Spittaler WOCHE hat auf Instagram eine fußballlastige Umfrage gestartet. 51 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgen die EM. 83 Prozent der Befragten schauen die Matches lieber zuhause oder bei Freunden an, 17 Prozent bevorzugen das Public Viewing. Wer gewinnen wird? Da sind sich die Spittaler noch nicht einig: Frankreich, Italien und auch Österreich zählen zu den Favoriten der meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ein Befragter denkt, dass Belgien den Pokal holen wird.

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