Spittal wird familienfreundlich

Spittal soll eine lebenswerte Stadt für alle Generationen werden
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SPITTAL (ven). Spittal wird familienfreundliche Gemeinde und unterzieht sich nun einem Audit für die Zertifizierung. Projektverantwortlicher dafür ist Christian Petautschnig vom Jugendservice.

Angebote für jede Generation

"Machen wir Spittal gemeinsam noch familienfreundlicher" lautet der Tenor. "Unser aller Ziel sollte es sein, Familien und allen Generationen das Leben in unserer Stadt so angenehm wie möglich zu gestalten", so Vizebürgermeister Andreas Unterrieder. Für alle Generationen soll es daher Angebote geben: Angefangen von der Kinderbetreuung, über Schulen, Fachhochschule, Gesundheitsvorsorge bis hin zu Wirtschaft und Arbeitsplätzen bietet die Kommune viel Sport, Kultur, Natur, Gemeinschaft und Service.

Weiter ausbauen

Nun soll das Angebot weiter ausgebaut werden. Daher nimmt die Stadtgemeinde Spittal an der Zertifizierung „familienfreundlichegemeinde“ teil. Diese Zertifizierung ist ein kommunalpolitischer Prozess für österreichische Gemeinden, Marktgemeinden und Städte.
Ziel ist es, das Vorhandensein familienfreundlicher Maßnahmen in der Gemeinde zu identifizieren und darauf aufbauend passgenaue Lösungen zu ermitteln.
Unter Einbindung aller Generationen sollen individuell und bedarfsorientiert neue Maßnahmen zur Erhöhung der Familienfreundlichkeit entwickelt werden. Die gesetzten Ziele sind innerhalb von drei Jahren umzusetzen.
Nach positiver Begutachtung dieser Maßnahmen wird die Gemeinde vom Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) mit dem staatlichen Gütezeichen ausgezeichnet.

Neun Zielgruppen

Die Stadtgemeinde Spittal gründete dazu eine Projektgruppe mit Gemeinderäten, Mitarbeitern der Stadt Spittal sowie Bürgern aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen. Aus dieser Projektgruppe wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, die folgende neun Zielgruppen definiert und behandelt haben:
Schwangerschaft und Geburt, Familie mit Säugling, Kleinkind bis drei Jahre, Kindergartenkind, Schüler, in Ausbildung Stehende, Erwerbstätige, Senioren, Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
In jeder dieser Lebensphasen seien die Bedürfnisse und Anforderungen unterschiedlich. Daher haben die Arbeitsgruppen für die jeweiligen Zielgruppen eigene Fragebögen erstellt. 

Ideen der Bürger sind gefragt

Nun liegt es an den Bürgern, ihre Ideen einzubringen, um die Stadt Spittal noch familienfreundlicher zu machen.
"Bis Ende Jänner kann die Spittaler Bevölkerung an dieser Erhebung teilnehmen, die das Ziel verfolgt, die Wünsche der Spittaler zu berücksichtigen und umzusetzen. Jeder ist aufgerufen mitzuwirken. Es geht auch um Verbesserungsvorschläge", so Petautschnig, der den Prozess begleitet und die Arbeitsgruppen koordiniert. 
Den Link zum Fragebogen findet man online unter www.spittal-drau.at, außerdem liegen sie im Rathaus, bei anderen öffentlichen Einrichtungen wie AMS, Bezirkshauptmannschaft usw. sowie bei den Spittaler Fachärzten auf und können dort ebenso ausgefüllt und abgegeben werden.

Binnen drei Jahren umzusetzen

Die vom Gemeinderat unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten beschlossenen Maßnahmen seien laut Unterrieder innerhalb von drei Jahren umzusetzen. 

HIER GEHT ES ZUM FRAGEBOGEN! 

Mitglieder der Projektgruppe:

Vizebürgermeister Andreas Unterrieder, die Gemeinderäte Andrea Oberhuber, Franz Ottacher, Barbara Samobor, Lukas Gradnitzer, Christoph Staudacher, Ina Rauter, Nadja Seebacher und Hermann Bärntatz sowie Christian Petautschnig (Stadt Spittal, Projektbeauftragter), Unternehmer Arno Klausner, Katja Carr-Kranz (Grafikerin), Jolanda Onic (PTS-Lehrerin), Christa Hilweg-Wolte (HLW-Lehrerin), Ulrike Milachowski (Caritas), Irmgard Linder (Caritas), Sepp Pfeiffer (Caritas), Ines Stockhammer (Caritas), Fabienne Steiner (HLW-Schülerin) und Marina Rupnik (HLW-Schülerin)

Spittal soll eine lebenswerte Stadt für alle Generationen werden
Christian Petautschnig koordiniert die Arbeitsgruppen

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