Demo der BI "L(i)ebenswertes Seeboden"
Stopp des Rastplatzausbaus gefordert

Mit Worten und Plakaten wurde auf dem Rastplatz demonstriert
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SEEBODEN. Bei strömendem Regen und fünf Grad Kälte haben knapp 200 Demonstranten einen Stopp des von der Asfinag geplanten Ausbaus des Autobahnrastplatzes oberhalb von Seeboden von vier auf mindestens 25 Lkw- und 32 Pkw-Stellplätzen gefordert. Die Teilnehmer folgten einem Aufruf der 2016 von Ingrid Pichler und Hanna Kosz gegründeten und von Arnold Riebenbauer juristisch beratenen Bürgerinititiative (BI) "L(i)ebenswertes Seeboden". Sekundiert von den Rufen "Nein Danke" argumentierten Elke Leitner, Beatrice Sigrist-Amlacher und Hanna Kosz, der ausgebaute Rastplatz bedeute mehr Verkehr, Lärm, CO2, mit einem Wort: eine "Schadstoffschleuder" für Seeboden.

Gutachten gegen Gutachten

Beklagt wurde, dass drei Bürger von 6.000 Quadratmeter Grund erstmals in Österreich für ein solches Autobahnvorhaben  enteignet, drei Hektar Wald bedroht seien. Ein von Spendengeldern finanziertes Gutachten der Technischen Universität Wien habe 2018 ergeben, dass die Asfinang bei ihren bereits 2012/13 erfolgten Lärm- und Schallmessungen in Seeboden die eigene Dienstanweisung ignoriert habe.

Appell an Politiker

Und: Der Kärntner Landtag habe bereits 2016 die Landesregierung beauftragt, "die Interessen der betroffenen Anrainer und Bürgerinitiativen zu wahren und in Verhandlungen mit der Asfinang und der Bundesregierung sicherzustellen, dass die gemeinde Seeboden nicht durch das gegenständliche Projekt hinsichtlich Lärm, Landschaftsbild und Luftqualität beeinträchtigt wird".

Autor:

Michael Thun aus Spittal

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