Vortrag mit Seelsorger Marian Schuster

Ein bewegender Vortrag fand in der Gesunden Gemeinde Gmünd statt
  • Ein bewegender Vortrag fand in der Gesunden Gemeinde Gmünd statt
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  • hochgeladen von Verena Niedermüller

GMÜND.  Im Rahmen der Gesunden Gemeinde Gmünd und des Pflegestammtisches luden Vizebürgermeisterin Heidi Penker und Sonja Haubitzer zu einem sehr bewegenden Vortrag mit Seelsorger Marian Schuster unter dem Motto "Wann beginnen wir, Leiden zu verlängern?" ein.

Grenzen anerkennen

Es sind die Grenzen, die das Leben ausmachen, es ist die Begrenztheit, und die Endlichkeit, die wir anerkennen müssen, meint Schuster: „Es geht in der Medizin, vor allem in der hoch technischen Medizin darum, Leben zu erhalten, zu bewahren und zu schützen. Die Frage bleibt – die Grenze ist eine sehr enge – ob wir nicht oft beginnen, Leiden und nicht Leben zu verlängern. Die Hoffnung stirbt nicht mit dem Ende des Lebens, sondern sie reicht über diese Leben hinaus.“
Die Frage: Woran halten wir uns fest? Für Schuster ist ein neues, unvergängliches Leben Ziel und Trost: “Das Tröstliche in schweren Augenblicken ist das Da-sein, das Aushalten einer Situation, das Aushalten von Tränen und Fragen von Menschen. Das Tröstliche sind vor allem Rituale, die uns Menschen festhalten. Gerade in Situationen, wo uns alles aus der Hand genommen wird, wo wir doch alles so gerne im Griff haben. Aber diese Situationen kommen. Wo wir alles aus der Hand geben müssen.

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