Landesrat Martin Gruber
B 100 soll ab 2021 ausgebaut werden

Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter, Landesrat Martin Gruber und Stadtparteiobmann Markus Unterguggenberger
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Straßenbau: Lieserschlucht-Radweg, B106 und B100 als größte Brocken von 51 Baulosen im Bezirk Spittal. 

BEZIRK SPITTAL (ven). In Sachen Straßenbau geht was weiter: Straßenbaulandesrat Martin Gruber, Bezirksparteiobmann Ferdinand Hueter und Stadtparteiobmann Markus Unterguggenberger (alle ÖVP) informierten über Infrastrukturprojekte im Bezirk Spittal. Dabei werden mit der B100, der B106 und dem Lieserschluchtradweg Schwerpunkte gesetzt.

2,5 Millionen für Mölltalstraße

Wie bereits berichtet startet Gruber eine große Straßenbauoffensive, im Bezirk Spittal werden 51 Baulose angepackt. 4,2 Millionen Euro werden hier investiert.
Die B 106 Mölltal Straße war in der Vergangenheit im Bereich Danielsberg mehrfach von Stein- und Blockschlagereignissen betroffen. Zum Schutz der Verkehrsteilnehmer vor derartigen Ereignissen soll die B 106 in Richtung Möll verlegt werden. Zusätzlich werden bergseitig umfassende Steinschlagschutzeinrichtungen umgesetzt, mit einem Schutzwall bis circa fünf Metern Höhe und Steinschlagschutznetzen. Weiters wird die zum Teil noch vorhandene alte Betondecke der Fahrbahn entfernt und durch einen Aufbau in Asphaltbauweise ersetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre. Für die Maßnahmen, die 2019 umgesetzt werden, sind im Bauprogramm 2019 Budgetmittel in der Höhe von 700.0000 Euro vorgesehen. Als möglicher Baubeginn ist der Sommer 2019 angedacht. 

Baustart 2021

Bewegung soll auch endlich in das "Langzeitthema" B100 kommen. "Das sicherlich größte Projekt in meiner Amtsperiode. Am 12. Feber beginnen die Vergabearbeiten für den Abschnitt von Radlach West bis St. Athanas bei Berg." Insgesamt 7,5 Millionen Euro sind hier vorgesehen, der Baustart für den ersten Abschnitt von Radlach bis Greifenburg (Einbindung Weißenseestraße) ist für 2021 vorgesehen. 

Radweg kommt

Der Radweg in der Lieserschlucht hat laut Gruber "absolute Priorität", ab Herbst 2019 wird der Radweg per Kragplattenvariante umgesetzt (die WOCHE berichtete). "Die Wasserrechtsbehörde hat grünes Licht gegeben, nun werden die Studien der beteiligten Gemeinden zusammengeführt und die bestmögliche Variante für die Einbindung zum Millstätter See geprüft", so Gruber. In der Lieserschlucht werden auch insgesamt 700.000 Euro in Steinschlagschutz auf Höhe Ertlwand investiert. 2020 sollen die Arbeiten beginnen. 

Varianten prüfen

Hueter und Gruber sprachen auch das für sie noch nicht ad acta gelegte Hotelprojekt am Mölltaler Gletscher an. "Im April wird es mit den Investoren einen erneuten Termin geben. Wir werden mit allen Beteiligten alle möglichen Abfahrtsvarianten diskutieren, um das Projekt zu ermöglichen", so Hueter (die WOCHE berichtete). "Das Gletscherprojekt alleine wird Oberkärnten nicht retten, aber es wird Stimmung erzeugen", ist sich Hueter sicher.

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